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  1. Hallo T300 Gemeinde Mein Name ist Christoph, ich bin 42 Jahre alt und lebe in Weinfelden in der Nordostschweiz. Weinfelden liegt 15 Minuten von Konstanz am Bodensee im Kanton Thurgau. Weil der Kanton nebst Industrie viel Landwirtschaft und insbesondere Apfelplantagen hat und die südliche Kantonsgrenze in einen Spitz läuft und so der Form vom indischen Subkontinent ähnelt, spricht man auch von Mostindien. Ich arbeite in einem Wellkartonwerk wo wir Papier und Wellkarton rezyklieren und damit wieder neues Papier herstellen. Aus diesem werden wiederum Kartonbögen produziert und dann zu Verpackungen aller Art veredelt. Nebst dem Motorradfahren fahre ich gerne Rennrad und Mountainbike und laufe 2 bis 4 Halbmarathon pro Jahr plus einige Weihnachtsläufe die kürzer sind aber immer eine besonders schöne Stimmung haben. Dann ist da natürlich noch die Familie und das Eigenheim die Zuwendung brauchen und auch bekommen. Zum Motorradfahren kam ich durch meinen Vater der sich eine schwere Maschine kaufte als ich etwa 16 war. Mit 20 machte ich während meiner Rekruten Ausbildung in der Schweizer Armee auch den Schein für die grossen Motorräder. Da erhielt ich auch meinen Spitznamen Eugen. Von 1997 bis 2007 hat mich eine Honda Transalp 600 quer durch die Alpen und Voralpen sowie halb Europa geführt. Dann habe ich mich entschieden nach einem Motorrad mit demselben Konzept aber mehr Hubraum Ausschau zu halten und mir eine Ducati Multistrada 1000DS angelacht. Für mich -von der Ästhetik der Front abgesehen- das perfekte Bike das Reisen und Rasen mit ausreichend Wetterschutz und Langstreckenkomfort kombiniert. Ausserdem ist es ein Motorrad alter Schule; kein ABS, keine Traktionskontrolle oder Fahrmodi und kein elektronisch verstellbares Fahrwerk. Dafür hat der 2-Ventiler ein super Drehmoment und die Maschine eine angriffige Sitzposition. Für die Hausrunde aber war mir dann die dicke Supermotard auf die Dauer zu aggressiv und -wer den Schweizer Bussenkatalog kennt- ich war ständig mit einem Bein im Gefängnis. So musste nach 20 Jahren und 130‘000 gefahrenen Motorradkilometern zum ersten Mal etwas fürs Auge und Herz her das gerne auch etwas unpraktischer und fordernder sein durfte als die beiden Vorgänger. Mit dem Ziel, dass das Fahren auf kurvigen Strecken endlich auch innerhalb der Geschwindigkeitslimiten wieder Spass macht. So habe ich mich seit 2015 immer wieder nach einer originalen Speed Triple umgesehen und den Entscheid gefällt die Ducati zu verkaufen, sobald mein Traumbike der 90er aus den Tiefen des Internets auftaucht. Auch eine erste Fahrt mit einer 95er Speed Triple in Fireball Orange mit den originalen Stummeln konnte mich nicht abschrecken. Ich wollte dann aber doch das 96er Modell mit dem sechsten Gang, nachweisbarer Servicehistorie und bestenfalls aus erster Hand. Und sie sollte schwarz sein. Fündig wurde ich im Januar 2017 in Frankreich nähe Basel. Die Speed Triple wurde vom Erstbesitzer am 17.April 1997 eingelöst, als das Nachfolgemodel mit Einspritzung bereits bei den Händlern stand. Auch das Werk in Hinckley dürfte sie als eine der letzten ihrer Art verlassen haben, laut Triumph England wurde sie am 20.Februar 1996 montiert. Ich habe ihr den Namen „Brittle“ gegeben was mit spröde oder brüchig übersetzt werden kann, z.Bsp. Porzellan ist hart aber spröde. Das Teil ist mit den Stummellenkern und dem ellenlangen Tank auch hart zu fahren und das eine oder andere Teil wie Blinker oder Fussraste ist mir ja auch schon abgebrochen. Schon seit über einem Jahr lese ich hier mit und durfte aus obigem Grund auch schon den einen oder anderen von Euch mit Ersatzteilanfragen belästigen. Das hat seinen Grund, denn leider konnte ich die französische Engländerin nicht so einfach in der Schweiz einlösen wie mir das Strassenverkehrsamt und Triumph Schweiz vor dem Kauf Glauben machten. Der Grund waren die Abgasvorschriften der 90er Jahre in der Schweiz. Mein Händler musste mit Brittle eine Einzelabnahme machen wo es eine Lärm- und Abgasmessung nach vorgeschriebenen Fahrzyklen einzuhalten gab. Wie zu erwarten bei einem Motorrad mit knapp 50‘000km war die Einhaltung der Abgase praktisch ein Ding der Unmöglichkeit. Schlussendlich wurden die gesamten Vergaserinnereien, Zündspulen und Kerzen erneuert und für die Messung allerlei technische Tricks angewendet. Bei der ersten Messung wurde auch offensichtlich, dass die Endtöpfe bei den Übergangen vom Rohr in den Topf durchgerostet waren und ersetzt werden mussten. Schwierig, wenn es diese Teile so neu nicht mehr zu kaufen gibt. Aber dank der Hilfe aus diesem Forum hat jetzt alles geklappt und ich konnte vergangenen Freitag mit Brittle nach Hause fahren. Danke an alle Beteiligten ! Jetzt freue ich mich darauf mich mit den neuen, fordernden Fahreigenschaften anzufreunden und mich auf den Kurventanz mit der Porzellanpuppe einzulassen. Wie immer in der ersten Phase ist der Besitzerstolz noch besonders gross und so werdet Ihr sicher den einen oder anderen Fahrbericht über Euch ergehen lassen müssen. Der Frühling kann kommen, 2018 wird ein tolles Jahr ! Guten Start in die Saison wünscht Euch Eugen So und jetzt die interessanten Pics
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