Matt
Members-
Gesamte Inhalte
474 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Profile Information
-
Gender
Male
-
Location
Münster NRW
-
Interests
94er Speedy, T160, LeMans MK1
Letzte Besucher des Profils
Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.
-
Hallo Stefan, IMHO liegen die "Klemmkörper" bei dieser Freilauftechnik mit umschliessender Feder immer an, wenn der Motor aus ist. Dann dürfte es unerheblich sein, wie gut die Batterie noch ist. Problematisch dürfte es daher werden, wenn diese Feder nicht mehr genug Federspannung liefert und damit das Klinkenpaket nicht mehr den nötigen Kraftschluss bereitstellt. Dann fängt es beim Startversuch schon an zu "rattern". Dazu gibt es auch z.B. bei Y**T*** Videos. Diese Feder ermüdet dann offenbar irgendwann, wenn das Mopped viel gefahren wird. Bei anderen Anlasserfreiläuferkonstruktionen ist das m.E. genau andersherum. Häufige Startversuche führen dann zu Verschleiß an den Kegelrollenanlauframpen (z.B. Kawasaki Z650) oder bei einer T160 ermüden die Einzelfedern pro Kegelrolle, aber das wäre aktuell sehr preiswert austauschbar. Ich bitte einmal Jochen oder Armin um Intervention, falls ich hier "völlig falsch liege". Ich "drücke Dir auch die Daumen", möge es nicht passieren. Viele Grüße
-
Moin Stefan, war es nicht eher so, dass eine gut geladene Starterbatterie den Anlasser schont und mehr Sicherheit dabei gibt, dass es überhaupt einen Zündfunken gibt? Es existieren ja verschiedenste Methoden, einen Anlasserfreilauf zu "ingenieuren". T. hat sich für eine hoch integrierte Lösung ohne Magnetschalter und temporären Eingriff des Anlasserfreilaufs in einen Anlasserzahnkranz entschieden (siehe alternativ Bosch, Valeo für alte Guzzi usw. oder die alten externen Anlasserfreiläufe für Triumph T160). IMHO verschleisst daher die Feder, die normalerweise das Klinkenpaket während des Stehens und Startens im Kraftschluss hält und sich während des Fahrens dann etwas dehnt. Wenn diese Feder dann irgendwann nicht mehr genügend Kraft auf das Klinkenpaket ausüben kann, fängt es dann im Startversuch eben an zu rattern. Ich meine gerade, ich hätte das hier irgendwo schon einmal erwähnt. Mögen die Profis hier meine verwegene Theorie verwerfen. Ich habe leider (oder zum Glück?) noch keinen T300B Anlasserfreilauf auf der privaten Werkbank gehabt. Andersherum: starte eine T300 ein Mal und fahre damit 70000 KM am Stück, dann dürfte der Anlasserfreilauf für unsere Moppeds vermutlich auch defekt sein. Viele Grüße
-
Gefühl und tolle Erinnerungen. Ich komme ja von einer Trophy3 her und sah die T300B erstmalig auf der Dortmund Messe. Ich war geschockt und in diesem Zustand der "geistigen Vernebelung" habe ich direkt am T-Stand eine bestellt/gekauft, obwohl ich noch nicht wusste, wie ich das finanzieren könnte. Kreditwürdig war ich damals vermutlich noch nicht und habe es daher auch erst gar nicht versucht, irgendwo bei einer Bank vorstellig zu werden. Meine Mutter hat dann im holden Alter von 69 Jahren ihr OK gegeben. Kommenden Sonntag wird sie 101 Jahre alt. Nicht nur für diese damalige Aktion bin ich ihr sooo dankbar. Erst im Studium der Erziehungswissenschaft habe ich bemerkt/reflektiert, dass Sie offenbar alles richtig mit mir gemacht hat. Und weil das offenbar so gut geklappt hat, habe ich ihren Stil auch bei meinen drei Kindern probiert, bislang offenbar auch erfolgreich. Gut, das ist jetzt ziemlich off-topic. Aber: zu Moppedfahren gehört immer auch ein passendes soziales Umfeld mit allem drum und dran und sei es, man wird von einem intelligenten und hübschen Mädel im Jahr 1990 in der seinerzeit angesagtesten Disko in Münster angesprochen, während der Helm am Arm hängt und man gerade mit 6 Personen "Mindestverzehrscheine" tauscht mit pekuniärem Wertausgleich ;) Wir sind immer noch verheiratet und die T300B bleibt! IMHO und viele Grüße
-
Moin Christian, eine T300B kann nicht hässlich werden, wenn man sich dafür einmal entschieden hat und selten im Strassenverkehr gesehene Moppeds bekommen IMHO häufiger ein "Daumen hoch von Autofahrern" oder die Rennleitung fährt einem hinterher, weil die seltene Moppeds nicht oder noch nicht kennen. Ich finde diesen Dreizack nach wie vor charaktervoll wie eine Saturno 500 Nuovo oder offene Guzzi LeMans oder den Vorläufer T160. Die machen alle Freude beim Fahren und nerven offenbar keine geräuschsensiblen Mitbürgerinnen und Mitbürger, da der Sound offenbar stimmig ist. Viele Grüße
-
Moin Armin und Jochen, das "ja" ist ja "kurz und knackig" und für mich auch grundsätzlich nachvollziehbar. Das ist ja die Kür für die Vergasereinstellung. Aber: wenn die Ansaugwege incl. originalem Luftfilter und Vergaserrevision und Ventilspiel und und und neu gemacht wurden, danach Grundeinstellung und die Endeinstellung nach Gehör und von Gashand von einem Rennfahrer und Meister vorgenommen wurden: wie viel kann dann noch mittels CO zylinderselektiv herausgeholt werden? Da würde mich eure Expertise auch wirklich interessieren. Viele Grüße
-
Hallo Grisu, wenn jemand CO in der Nähe abstimmen kann ist das prima. Jetzt wird es für mich aber schwierig. Ich weiss nur, dass es bei meiner T300B wohl diesbezüglich auch Modellpflege gegeben haben muss. Mein erster Krümmersatz fing frühzeitig an, Flugrost anzusetzen und das bei einer beworbenen Edelstahlausführung. Der zweite dann rostfreie konnte wohl nicht ordentich schwarzverchromt werden, warum auch immer. Ist Dein Krümmersatz magnetisch? Die Abplatzer sehen eher nach Stahl aus mit anschließender Galvanisierung oder sonstiger Beschichtung? Wie dem auch sein mag, mich verwundern gerade identische Teilenummern bei offenbar nicht identischen Krümmern hinsichtlich des eingesetzten Materials. Du wirst das sicherlich herausfinden und eine Lösung finden. Viel Erfolg!
-
Hallo Grisu, ich kann leider gerade nicht nachsehen, aber ich vermute, dass da mehr Gewindefutter sein müsste. Wegen Deiner FIN: laut Teilekatalog sollte die den korrekten Krümmer bereits besitzen. Da scheint entweder der Teilekatalog nicht zu stimmen oder jemand hat zurückgerüstet? Wenn die Krümmeranlage (schwarzverchromt?) nicht mehr ansehnlich ist dürfte ein Aufschweissen einer Mutter oder einer halben Mutter funktionieren. Die Anzahl der Gewindegänge sollte zum Original hin schon passen. Bevor Du aber diesen Aufwand betreibst: ich würde erst einmal jemanden Suchen, der zylinderselektive CO Messung überhaupt durchführen kann. Ich war seinerzeit hier im Münsterland leider gescheitert. Jochen müsste das aber sicherlich noch beherrschen und vermutlich andere hier im Forum auch noch. Wie dem auch sein mag, ist Dein Krümmersatz (also nur der) einteilig? Poste doch einmal ein Bild davon. Die verschraubten CO-Messöffnungen liegen recht weit oben. Viele Grüße
-
Moin Grisu, Du könntest auch versuchen, von jemandem hier einen passenden Ersatzkrümmer für die Messung auszuleihen. Ich hätte z.B. einen hier zu liegen, allerdings für T300B. Da weiss ich jetzt nicht aktuell, ob der grundsätzlich oder so halbwegs passen würde (die Teilenummer 2200517-T301 wäre zumindest identisch). Eine Trident ab FIN004902 sollte lt. Ersatzteilkatalog passende Krümmer für CO Messungen besitzen. Hast Du noch die dreiteilige Ausführung des Krümmersatzes? Eine weitere Schwierigkeit bestünde IMHO darin, jemanden in der Nähe Heilbronn zu finden, der noch einen funktionierenden CO Tester hat und weiß, wie der zu bedienen ist. Ich "drücke die Daumen"! Viele Grüße
-
IMHO, "der Amtsschimmerl darf ja gewaltig wiehern", damit unser Versicherungsschutz dadurch erhalten bleibt? Ich bin an solchen Papieren höchst interessiert bei meinen Moppeds. IMHO möchte ich auch nicht in ein aussereuropäisches Land ziehen, nur um die Moppeds versicherungstechnisch halbwegs legal fahren zu dürfen, oder? Die Regeln hier in D oder EU halte ich allerdings auch für etwas überzogen/übertrieben, da wir alle ja nach einem schönen Moppedritt auch wieder gerne nach Hause heimkehren möchten. Viele Grüße
-
Moin, ich habe erfolgreich "vor meiner eigenen Haustür gekehrt". Der Sohnemann ist von der Speedy begeistert. Was dabei aber sicherlich auch eine Rolle spielen dürfte: ich bezahle alles bis auf die Spritkosten ;) und dieses Forum ist so hilfsbereit, dass ich vieles alleine hinbekommen kann. Ausser der AFL geht irgendwann defekt. Bei einer fälligen Motorrevision wäre ich vermutlich etwas überfordert, ohne vorher geübt zu haben. Ich bin aber optimistisch, dass der AFL noch mindestens 10 Jahre hält, der ist erst 14 tKM alt. Die bleibt also auf jeden Fall noch länger im Fuhrpark :) Viele Grüße
-
Moin Jochen, moin Eddy, mögen unsere T300er auch mindestens 50 Jahre funktionstüchtiges Alter erreichen wie meine T160. @Jochen: herzlichen Dank für das Angebot, das plane ich ja seit mehreren Jahren und den Vergaserkurs bei Eddy finde ich auch echt prima. Wenn ich mir das hier diesbezüglich im Münsterland ansehe, kann ich derzeit nach wie vor niemanden finden, der zylinderselektiv CO messen kann. Alle Werkstätten scheinen nur noch mit OBD zu arbeiten und kennen daher kaum noch Vergaserrevisionen mit passenden Einstellungen ;) Die von mir aufgesuchte Werkstatt für Rennmotorräder: da stand keine Maschine mit Vergasertechnik. Da sind vermutlich 4-Gastester auch mittlerweile obsolet? Um ein Rennen zu gewinnen (was meine Absicht nicht ist) wird so etwas vermutlich nicht mehr benötigt? Aber da lasse ich mich sehr gerne eines Besseren belehren. Viele Grüsse
-
Du hast PN
-
Moin Jochen, moin Eddy, alles richtig und differenziert dargestellt. Mein Hinweis auf die AU's war dahingehend gemeint, dass wenn jemand ungewöhnliche Werte offiziell bescheinigt bekommt (z.B. jahrelang unter 0,4 % CO oder jahrelang 4,5 % CO) dies ein Indikator dafür sein sollte, dass mit Ansaugwegen, Vergaser, Gemischaufbereitung, Verbrennung usw. etwas nicht in Ordnung sein kann. M.E. ist dann wirklich darüber nachzudenken, einmal etwas genauer hinzuschauen. Ich muss ja auch selber Wartung/Inspektion durchführen, weil die Werkstätten hier in meiner Gegend das ordentlich auch nicht mehr richtig können (Flüssigkeitswechsel traue ich denen zu, aber das ist viel zu wenig). Ein persönliches Beispiel: wegen meiner zu geringen CO Werte habe ich ja nach bestem Wissen und Gewissen erst einmal alles neu gemacht und die Vergaser in die Grundeinstellung gebracht. Dann sollte zylinderselektiv zumindest CO gemessen und passend eingestellt werden. Eine gute Fachwerkstatt für Rennmotorräder in der Nähe konnte ein entsprechendes Messgerät dafür leihen (das war aber kein 4-Gastester). Ergebnis: TÜV hinten gemessen 2,7 %, Fachwerkstatt gemessen alle Zylinder genau 0,4 % (als sei das Messgerät auf diesen Wert "eingefroren" gewesen). Der Meister mit einem gutem Gehör und Gefühl hat dann die Feinjustierung vorgenommen, also wie früher noch. So wie sie jetzt fährt würde ich behaupten wollen, die Pflicht ist zunächst gemeistert, aber die Kür kann weder ich vornehmen noch eine Fachwerkstatt in der Nähe. Im WHB steht 2,5 bis 4,5 % CO, aber m.E. sind diese Werte auch sinnfrei, wenn nicht wirklich einmal alles diesbezügliche nach sehr vielen Jahren wieder auf den Auslieferungszustand gebracht wird. @eddy sind die Gewinde trotz IJS metrisch? Viele Grüße
-
Moin Eddy, schöne Gegend bei Dir und so ein Workshop ist eine sehr gute Idee. Ich sehe gerade auch, dass Du für die Verschraubung der Schwimmerkammerdeckel auf Sechskant setzt. Auf die Idee bin ich leider nicht gekommen. Die originalen Kreuzschrauben sind wirklich sehr weich. Deine Einschätzung zu ca. 15 tKm Überholungsintervallen kann ich auch mittlerweile teilen, somit ist n=2. Aber vielleicht gibt es ja auch noch andere Erfahrungen. Was sagen denn die AU Berichte der weiteren Forumsmitglieder? Auspuffanlage ist bei mir zumindest dicht und Ventilspielprüfung ist jetzt aber auch langsam dran (mein fabrikneuer Motor aus 1996 hat glücklicherweise noch nicht viele Km). Da ich Erstbesitzer bin habe ich natürlich noch fast alle AU Berichte und kann daher diese schleichende Abmagerung nachvollziehen. Ich habe aber auch gerade PN Kontakt zu Bernhard, der ohne Vergaserrevision von knapp unter 4,5 % CO berichten konnte. Da kompensiert sich möglicherweise unerwünschte Nebenluft im Vergaser (ausgehärtete O-Ringe) mit falschen Schwimmerständen oder wahrscheinlicher undichtes Schwimmernadelventil incl. erhöhter Spritverbrauch. Einen alten CO Tester kann ich vielleicht selbst nächsten Monat "ergattern" über unseren freundlichen Prüfer hier. Der Prüfer ist wirklich gut aber auch kompromisslos (das gehört sehr vermutlich aber auch zusammen). Er hat immer Zeit für erklärende und verständliche Worte. Ich bleibe gespannt, was wg. historischen CO Prüfberichten hier noch hereinkommt. Viele Grüße
-
Hallöchen in die Runde, da ich wenig Erfahrungen besitze bzgl. des Themas CO Werte bei AU's bitte ich um relative und ungenaue Auskünfte ;) Seit Einführung der AU (vermutlich um das Jahr 2006 herum) wurden bei den AU's bei mir ziemlich niedrige Werte festgestellt. Die sanken von 0,8 % im Jahr 2006 auf 0,3 % bis 0,2 % ab 2008. Nach einer kompletten Revision des Ansaugtraktes incl. neuen Luftfilters und Ansaugstutzen und Komplettrevision der Vergaserbatterie bin ich seit 2022 wieder bei 2.7 % nach ca. 25 tKm Gesamtlaufleistung der Vergaser (da dürften die originalen Ventilnadeln und Nadelventile ja auch noch intakt sein, so zumindest nach Sichtprüfung seinerzeit festgestellt). Ich hatte mich über die niedrigen CO Werte eigentlich immer gefreut (als sei ein Kat verbaut), aber ohne Erfahrungswerte zu haben kann man ja auch schnell mit "Freuen" danebenliegen. Könnte jemand vielleicht meine These bestätigen oder revidieren, dass nach ca. 14 Jahren bei den BST's sowieso eine Vergaserrevision hinfällig ist? Empirisch-Statistisch bin ich ja noch n=1, aber das kann sich ja möglicherweise ändern ;) Zylinderselektiv kann ich das hier im Münsterland leider nicht prüfen lassen, aber die Speedy läuft zumindest gefühlt wieder wie am ersten Tag mit den Grundeinstellungen (kein Nürburgring, sondern moderat Landstraße gefahren). Oder kennt jemand die ca. Werte ab Werk? Viele Grüße
