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Ölstandskontrolle unterwegs und überhaupt


Alex aus Baden
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Hallo beisammen,

hoffe, Ihr nutzt das Wetter und sammmelt fleissig KM...

 

Ich war vorletztes WE an der Mosel und hatte folgendes "Problem":

Da ich einem leichten Kontrollzwang unterliege, prüfe ich quasi vor jeder Ausfahrt den Ölstand der Tona.

Hierfür habe ich eine kleine Wasserwaage, die ich unter dem Instrument anhefte, um das Mopped gerade stehen zu haben. Leichte Abweichungen nach links oder rechts ergeben teils erhebliche Ölstandsunterschiede.

 

Unterwegs (wie jetzt an der Mosel) stand das Motorrad über Nacht bergauf am Hang, sodass ich es morgens erst in die Waagrechte schob, um dort zu prüfen.

Dies ergab immer wieder unterschiedliche Ölstände. (Zumal es scheinbar lange dauert, bis sich alles Öl unten einfindet)

Zwischenzeitlich war ich schon kurz vorm Nachfüllen, da es sehr wenig erschien. Dass frisches Öl drin ist, machte das Ablesen nicht besser.

 

Zuhause angekommen (also unter Labor/ Garagen Bedingungen) war der Ölstand dann wieder OK und die knapp 1000km Mosel WE ergaben einen Ölverbrauch von knapp

100 ml, was bei 70TKM Laufleistung vollkommen in Ordnung ist.

 

Nun habe ich schon überlegt, ob ich irgendwo eine kleine Libelle oder Kreuz Wasserwaage anbringe, um vor der Kontrolle immer das Mopped in beiden Achsen im Wasser zu haben.

 

Wie macht Ihr das denn???

Bin gespannt,

Grüße, Alex

 

PS: Das Moselgebiet kann ich nur wärmstens empfehlen: Kurven und Steigungen aller Art und so weitläufig, dass man kaum andere Motos trifft.

und am Ufer eine Top Kaffee/ Essens Versorgung!!

Wir hatten Unterkunft bei Koblenz, sodass wir Eifel, Hunsrück, Westerwald zur Auswahl hatten...

 

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Die Idee einer kleinen Dosenlibelle besticht. Hätte auch schon eine passende gefunden. Fehlt nur noch der passende Ort um sie zu befestigen.

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Oh wait, hätte ich auch schon eine Idee 🙂

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Unbedingt die Libellen an mindestens vier von sechs Stellen anbringen !

 

1. auf dem Sechskant des Ölfilterbolzens

2. an einer Parallelen Stelle des Sitzpolsters

3. unter dem Ritzeldeckel

4. über der Abdeckung des Vorsiebes der Ölansaugung

5. wenn vorhanden, auf dem Freilaufdeckel

6. auf der Mitte des Zentralrohres des Hauptrahmens

 

Zur Austarierung kann man hydraulische oder mechanische

Hübe unter die Gabelklemmungen und die Excenter der

Schwinge montieren, so kann man der Gerät feinstens 

in allen Achsen zum Erdkern ausrichten.

 

Bitte berücksichtigen :

Die festeren Bestandteile der Erde und ihr Kern entsprechen

nicht ganz der idealen Kugelform, also bitte die Kinematik

auch nach der Mondphase mit einbeziehen und den Spin

nach Jahreszeit nicht vergessen.

 

Wer das vernachlässigt, der wird ganz sicher nicht

den idealen Ölstand einjustieren können und wer 

nicht an die aktuelle Viskosität des Motoröls

denkt, der hat hier echt verloren.

 

Übrigens kann zur Vermeidung einer Überfüllung ein programmierbares

Dosimeter mit Fernbedienung aus dem Medizinbereich sehr hilfreich sein.

Das verabreicht tröpfchengenau und schütz so vor schlaflosen Nächten.

 

 

 

 

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Jochen, an Dir ist ein kleiner Schriftsteller verloren gegangen. Wie wäre es mit einem kleinen Schrauberhandbuch im Douglas Adams Stil? Wenn Du dafür eine Crowdfunding Kampagne startest, wäre ich auf jeden Fall dabei 😉 Ich prüfe bisher immer so: Mopped auf halbwegs gerade Fläche stellen, Einfülldeckel vorlösen, auf das Mopped setzen und mit den Oberschenkeln in die Waage bringen (habe ja keinen Hauptständer), dann messen. Da mein Motor aber noch so wenig Kilometer hat, kann ich von Ölwechsel zu Ölwechsel fahren ohne zwischenzeitlich messen zu müssen (so zumindest meine Erfahrung bisher). Das soll aber jetzt kein Appell zum Nachmachen sein, jeder Motor und jedes Fahrprofil ist halt etwas anders.

Viele Grüße

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Jochen, noch ein kleiner Nachtrag zu Deinen Ausführungen sei erlaubt. Der Ausdehnungskoeffizient des jeweils verwendeten Motoröls ist offenbar auch nicht zu vernachlässigen, da nicht unerheblich. So etwas lässt sich ja zunächst recht einfach ermitteln mittels einer Kalibrierungsmessung bei - sagen wir mal - 5 Messungen bei verschiedenen Öltemperaturen: mein Vorschlag wäre 0°C, 20°C, 40°C, 60°C und 80°C, vorausgesetzt, Deine ausgesprochenen Empfehlungen werden bei jeder Messung jeweils exakt eingehalten. Mit einer präzisen Schieberlehre können dann am Ölmesstab die Ölstände gemessen werden und bei künftigen Überprüfungen mit in die Beurteilung einfließen, ob nachgefüllt werden muss oder nicht. Da gibt es doch solche Ersatzöleinfülldeckelmessstabtemperaturanzeiger vermutlich auch in guter Qualität hinsichtlich Messgenauigkeit (gut, das ließe sich im Zweifelsfall mit mit einer Parallelmessung mit einem präzisen Temperaturmessgerät sicherlich gegenprüfen und im Zweifelsfall können am Ersatzöleinfülldeckelmessstabtemperaturanzeiger neue und exaktere Markierungen angebracht werden). Damit der Überblick nicht verloren geht, kann eine Tabelle angefertigt und in Folie eingeschweisst z.B. in das Werkzeugfach gelegt werden. Diese Tabelle sollte dann sicherlich beim Wechsel auf eine andere Ölsorte wieder neu erstellt werden.  Die präzise Schieberlehre (möglichst batterielos) gehört dann sicherlich auch in das Werkzeugfach. Um das Ablesen/Messen des Ölstandes in Abhängigkeit von der jeweiligen Temperatur zu erleichtern, sollte Jemand unschädliche Farbkontrastöladditive erfinden. Ich schlage floureszierendes Fancy Yellow für einen schwarzen Messtab vor und schwarz für einen silbernen aus dem Zubehör 😉

Viele Grüße

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Mir dünkt, ihr nehmt alle die Frage nicht ernst... :laugh:

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Doch, die Frage ist meinerseits halt nur halb oder dreiviertel oder oder neunsechzehntel oder neunundneunzighundertstel ernstgenommen, da konnte ich mich noch nicht hinsichtlich der Gewichtung entscheiden. Wie sang noch seinerzeit Roberto Bl....?  Mir bereitet auch deswegen dieses Forum große Freude und ich hoffe, dass Alex das auch richtig einzuschätzen weiss. Ich muss in meinem Job auch recht paranoid und präzise sein. Das reicht mir eigentlich schon und daher freue ich mich immer über einen halbwegs korrekten Ölstand bei der Speedy 😉 und über "kühle" Beiträge von Jochen 😉

Der sollte wirklich einmal etwas schreiben und veröffentlichen, oder?

Viele Grüße

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Vielen Dank für die rege Anteilnahme.

Habe jetzt bei Zoo und Co mal die von Jochen empfohlenen Libellen bestellt.

Die geben sie aber nur im Schwarm ab. Sollte also noch jemand Interesse haben, gerne PN an mich.

Und nun, ganz anderes Thema:

Wie messt Ihr eigentlich unterwegs den Ölstand.??!!??😀

 

Grüße,

Alex

 

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Nach den ersten 1000 km Motor abkühlen lassen, dann Motorrad gerade halten. Stäbchen raus und sauber machen Stäbchen rein und Stäbchen wieder raus, zwischen Minimum und Maximum alles okay.

 

Im Ernst jetzt????

 

LG

 

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Jungs, Ihr raucht echt schlechtes Zeug.

 

Hört auf damit!

 

Im übrigen wird Motoröl überbewertet.

 

Ich mache es genauso wie ichnixx geschrieben hat und hatte erst zwei kapitale Motorschäden auf 90.000km. Passt doch.

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OK OK OK,

 

ich höre also auf, auf mehrtägiger Tour zwischendurch den Ölstand zu prüfen. 🙄.

Aber wenn was Kaputt geht seid IHR schuld!! 😀

Grüße und gute Fahrt!!

 

Alex

 

 

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Auf langen Strecken braucht man den Ölstand nicht messen, weil das Benzin viel schneller verbraucht wird. Also ist erst das Benzin alle, bevor das Öl ausgeht. Wenn der Motor nicht mehr läuft, kann auch nix kaputtgehen. Ist doch ganz logisch! Die hamm das schon gut austariert in Hinkley!

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Moin Alex,
mit "unterwegs den Ölstand messen" meinst Du wahrscheinlich während der Fahrt? Das ist wirklich gar nicht so schwierig und bedarf m.E. auch keiner besonders aufwendigen Apparatur.
Als vorbereitende Maßnahme empfiehlt es sich, einen Ölmeßstab anzufertigen, der exakt bis auf den Grund der Ölwanne reicht (der Originale dürfte für eine solche Messung zu kurz sein). Für die Eichung (Markierungen anbringen) das Öl vollständig ablassen. Damit der Messstab noch ablesbar bleibt nun 100ccm oder 200ccm Öl einfüllen, messen und den Stab passend markieren. Das sollte solange wiederholt werden, bis die vorschriftsmäßige Menge eingefüllt ist. Die Markierungen dürften dann keine linearen Abstände aufweisen, da die Ölwanne ja nicht exakt geometrisch kubisch ausgeführt sein wird. Eine Tabelle anfertigen und möglichst regengeschützt auf den Tank kleben. Mindestens einen Lappen auf den Tank kleben, um den Peilstab leicht abwischen zu können. Wer sich geschickt bei der tatsächlichen Messung anstellt, kommt ja vielleicht mit einem Lappen hin.
Vor der Messfahrt ist sinnvollerweise der Öleinfülldeckel leicht zu lösen. Vor der ersten Messung während einer kleinen Probefahrt mit den Libellen prüfen, wie weit sich die Maschine nach rechts neigt, wenn Du Deinen linken Arm während der Fahrt Richtung Messtab bewegst. Wert notieren und im Stand bei gleicher Öltemperatur die Situation nachstellen und gegebenenfalls die Markierungen an dem Messstab anpassen oder eine Korrekturtabelle anfertigen, die dann auch auf den Tank geklebt werden sollte.
Eine bekannte und mindestens 50 km lange gerade, huckel-, verkehrs- und steigungsfreie Messstrecke recherchieren. Dort hinfahren und zunächst 30 km mit absolut konstanter Geschwindigkeit fahren, damit das Öl sich in der Ölwanne beruhigen kann. Dann die Messung durchführen, damit Du sicher weißt, wieviel Öl sich gerade im Ölkreislauf befindet und wieviel noch in der Ölwanne ist 🙂 Genauer werden die Ergebnisse sicherlich, wenn Du diese Messfahrten einfach mehrfach durchführst, um einen Median bilden zu können. Wenn die Stichprobe n ca. 1000 erreicht, solltest Du auf der sicheren Seite sein 😉 Gut, das wären dann zwar auch 1000 Ölwechsel und 50tkm Fahrleistung, aber was tut man nicht alles für so einen empirisch-statistisch erhobenen Erkenntnisgewinn 😉 Und der Motor wäre innen echt sauber danach !

Viele Grüße

 

 

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Hallo Leute,

Hallo Matt,

 

ich will doch nicht wissen, wie der Ölstand während der Fahrt ist 🤪.

 

Falls ich mich so schlecht ausgedrückt habe nochmal:

 

Ich habe festgestellt, dass die T300 sehr unterschieldiche Ergebnisse hat, wenn der Untergrund uneben ist bzw das Mopped einige Grade zu weit nach rechts oder links geneigt gemessen wird..

und um ein sinnvolles Ergebnis zu bekommen, arbeite ich mit einer kleinen Wasserwaage.

 

Ich wollte lediglich wissen, wie Ihr, wenn Ihr auf einer Mehrtagestour mit mehr als 600- 700km  unterwegs seid, den Ölstand prüft.

 

Nicht mehr nicht weniger.😀

Aber den Antworten zu Folge, mache ich mir offenbar zu viele Gedanken und es langt alle 10TKM das Öl und Filter zu wechseln

 

Allzeit ölige Fahrt

Grüße Alex

 

 

 

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Hi Alex

 

Ganz ehrlich, ich prüfe den Ölstand 1x im Monat, das sind bei mir ca. 1000 Kilometer. Vor einer grösseren Ausfahrt, prüfe ich nochmals kurz nach. Auf die Idee während der Tour zu prüfen bin ich noch nie gekommen. Würde ich aber wohl, wenn es 1000 + Kilometer wären.

 

Auf plus/minus 1 Deziliter kommt es nun wirklich nicht an.

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Das sehe ich wie Dani. Alle 1000 Kilometer mal schauen. Aber nicht zwischendurch, außer, der Bock qualmt auf einmal blau oder die Hinterherfahrer haben plötzlich massiv Geschmack auf der Zunge. 

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vor 9 Stunden schrieb Alex aus Baden: Aber den Antworten zu Folge, mache ich mir offenbar zu viele Gedanken und es langt alle 10TKM das Öl und Filter zu wechseln

 

Hallo Alex

 

Es ist ja vorbildlich den Ölstand oft und genau anzuschauen. Viel besser als umgekehrt. Jedoch denke ich schon dass du dir hier ein wenig zu viel Gedanken machst. Guck danach und wenn es in etwa passt ist es schon gut so. Und Zuhause kannst dann wieder genauer schauen. 
 

Ich gehe auch gerne auf längere Touren, da schau ich auch mal nach wenn ich eine Verschnaufpause habe. Jedoch wie Dani sagt liegt das dann bei 1000+.

 

Grüsse

Thilo

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Moin Alex,

wie alle schon geschrieben haben: sollte es während der Fahrt zu massivem Ölverbrauch kommen, hat der Motor eh schon ein größeres Problem. Ich hatte einmal ein Ölproblem während einer "etwas zügigeren" AB-Fahrt. Da war das Öl schneller raus, als die Öldruckkontrolleuchte überhaupt leuchten konnte 😉 und das ist jetzt einmal nicht "moderat ironisch" gemeint 😉 Ich würde die "Oberschenkelmetermethode" zwischendurch verwenden. Eine Tona hat ab Werk m.W. ja keinen Hauptständer. Hast du einmal einen nachgerüstet? Auch wichtig ist, dass Du einmal prüfst, ob dein Motor dieses Ölleitungsupgrade bekommen hat. Jochen hatte hier dazu schon einiges geschrieben, wenn ich mich recht entsinne.

Ich wünsche Dir Ausfahrtgenuss und nicht Ölstandsmessstress!

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Danke für die rege Anteilnahme,

 

die Tona hat keinen übermäßigen Ölverbrauch. und hat an der Mosel (sportlich rangenommen) unter 5,5 L/100km verbraucht.

Da ist also alles fein soweit.

Mir war nur aufgefallen, dass der Ölstand (im Stand gemessen) sehr stark differiert, wenn das Mopped in irgendeiner Art leicht schräg steht (vor allem um die Längsachse) und wollte wissen, wie Ihr das so unterwegs löst...Meine Lösung mit einer kleinen Wasserwaage, die ich zur Messung per Magnet anbringe, hatte ich ja beschrieben.

 

😀Wenn die Libellen ankommen, werde ich Jochens 4 von 6 Rat folgen und entsprechend anbauen...

Aber Euren Antworten nach, übertreibe ich ja mit den Kontrollen 🤪 und ich muss lernen, nur noch in der heimischen Garage zu prüfen...

 

Grüße Alex

 

PS: Prüfe auch vor jeder Ausfahrt meinen Luftdruck 🙄😝

 

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Dass bei sportlicher Gangart eine Daytona mit Mikunis nur gut 5 Liter verbraucht, würde mir schon zu denken geben und mich unruhiger schlafen lassen, als eine minimale Schwankung im Ölstand. 😅

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vor 1 Stunde schrieb Nils:

Dass bei sportlicher Gangart eine Dayton mit Mikunis nur gut 5 Liter verbraucht, würde mir schon zu denken geben und mich unruhiger schlafen lassen, als eine minimale Schwankung im Ölstand. 😅

Natürlich sportlich, aber selbstverständlich immer im Rahmen der StvO 😁

 

Wir sind doch alle vernünftig

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