Matt
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Moin Armin und Jochen, das "ja" ist ja "kurz und knackig" und für mich auch grundsätzlich nachvollziehbar. Das ist ja die Kür für die Vergasereinstellung. Aber: wenn die Ansaugwege incl. originalem Luftfilter und Vergaserrevision und Ventilspiel und und und neu gemacht wurden, danach Grundeinstellung und die Endeinstellung nach Gehör und von Gashand von einem Rennfahrer und Meister vorgenommen wurden: wie viel kann dann noch mittels CO zylinderselektiv herausgeholt werden? Da würde mich eure Expertise auch wirklich interessieren. Viele Grüße
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Hallo Grisu, wenn jemand CO in der Nähe abstimmen kann ist das prima. Jetzt wird es für mich aber schwierig. Ich weiss nur, dass es bei meiner T300B wohl diesbezüglich auch Modellpflege gegeben haben muss. Mein erster Krümmersatz fing frühzeitig an, Flugrost anzusetzen und das bei einer beworbenen Edelstahlausführung. Der zweite dann rostfreie konnte wohl nicht ordentich schwarzverchromt werden, warum auch immer. Ist Dein Krümmersatz magnetisch? Die Abplatzer sehen eher nach Stahl aus mit anschließender Galvanisierung oder sonstiger Beschichtung? Wie dem auch sein mag, mich verwundern gerade identische Teilenummern bei offenbar nicht identischen Krümmern hinsichtlich des eingesetzten Materials. Du wirst das sicherlich herausfinden und eine Lösung finden. Viel Erfolg!
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Hallo Grisu, ich kann leider gerade nicht nachsehen, aber ich vermute, dass da mehr Gewindefutter sein müsste. Wegen Deiner FIN: laut Teilekatalog sollte die den korrekten Krümmer bereits besitzen. Da scheint entweder der Teilekatalog nicht zu stimmen oder jemand hat zurückgerüstet? Wenn die Krümmeranlage (schwarzverchromt?) nicht mehr ansehnlich ist dürfte ein Aufschweissen einer Mutter oder einer halben Mutter funktionieren. Die Anzahl der Gewindegänge sollte zum Original hin schon passen. Bevor Du aber diesen Aufwand betreibst: ich würde erst einmal jemanden Suchen, der zylinderselektive CO Messung überhaupt durchführen kann. Ich war seinerzeit hier im Münsterland leider gescheitert. Jochen müsste das aber sicherlich noch beherrschen und vermutlich andere hier im Forum auch noch. Wie dem auch sein mag, ist Dein Krümmersatz (also nur der) einteilig? Poste doch einmal ein Bild davon. Die verschraubten CO-Messöffnungen liegen recht weit oben. Viele Grüße
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Moin Grisu, Du könntest auch versuchen, von jemandem hier einen passenden Ersatzkrümmer für die Messung auszuleihen. Ich hätte z.B. einen hier zu liegen, allerdings für T300B. Da weiss ich jetzt nicht aktuell, ob der grundsätzlich oder so halbwegs passen würde (die Teilenummer 2200517-T301 wäre zumindest identisch). Eine Trident ab FIN004902 sollte lt. Ersatzteilkatalog passende Krümmer für CO Messungen besitzen. Hast Du noch die dreiteilige Ausführung des Krümmersatzes? Eine weitere Schwierigkeit bestünde IMHO darin, jemanden in der Nähe Heilbronn zu finden, der noch einen funktionierenden CO Tester hat und weiß, wie der zu bedienen ist. Ich "drücke die Daumen"! Viele Grüße
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IMHO, "der Amtsschimmerl darf ja gewaltig wiehern", damit unser Versicherungsschutz dadurch erhalten bleibt? Ich bin an solchen Papieren höchst interessiert bei meinen Moppeds. IMHO möchte ich auch nicht in ein aussereuropäisches Land ziehen, nur um die Moppeds versicherungstechnisch halbwegs legal fahren zu dürfen, oder? Die Regeln hier in D oder EU halte ich allerdings auch für etwas überzogen/übertrieben, da wir alle ja nach einem schönen Moppedritt auch wieder gerne nach Hause heimkehren möchten. Viele Grüße
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Moin, ich habe erfolgreich "vor meiner eigenen Haustür gekehrt". Der Sohnemann ist von der Speedy begeistert. Was dabei aber sicherlich auch eine Rolle spielen dürfte: ich bezahle alles bis auf die Spritkosten ;) und dieses Forum ist so hilfsbereit, dass ich vieles alleine hinbekommen kann. Ausser der AFL geht irgendwann defekt. Bei einer fälligen Motorrevision wäre ich vermutlich etwas überfordert, ohne vorher geübt zu haben. Ich bin aber optimistisch, dass der AFL noch mindestens 10 Jahre hält, der ist erst 14 tKM alt. Die bleibt also auf jeden Fall noch länger im Fuhrpark :) Viele Grüße
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Moin Jochen, moin Eddy, mögen unsere T300er auch mindestens 50 Jahre funktionstüchtiges Alter erreichen wie meine T160. @Jochen: herzlichen Dank für das Angebot, das plane ich ja seit mehreren Jahren und den Vergaserkurs bei Eddy finde ich auch echt prima. Wenn ich mir das hier diesbezüglich im Münsterland ansehe, kann ich derzeit nach wie vor niemanden finden, der zylinderselektiv CO messen kann. Alle Werkstätten scheinen nur noch mit OBD zu arbeiten und kennen daher kaum noch Vergaserrevisionen mit passenden Einstellungen ;) Die von mir aufgesuchte Werkstatt für Rennmotorräder: da stand keine Maschine mit Vergasertechnik. Da sind vermutlich 4-Gastester auch mittlerweile obsolet? Um ein Rennen zu gewinnen (was meine Absicht nicht ist) wird so etwas vermutlich nicht mehr benötigt? Aber da lasse ich mich sehr gerne eines Besseren belehren. Viele Grüsse
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Du hast PN
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Moin Jochen, moin Eddy, alles richtig und differenziert dargestellt. Mein Hinweis auf die AU's war dahingehend gemeint, dass wenn jemand ungewöhnliche Werte offiziell bescheinigt bekommt (z.B. jahrelang unter 0,4 % CO oder jahrelang 4,5 % CO) dies ein Indikator dafür sein sollte, dass mit Ansaugwegen, Vergaser, Gemischaufbereitung, Verbrennung usw. etwas nicht in Ordnung sein kann. M.E. ist dann wirklich darüber nachzudenken, einmal etwas genauer hinzuschauen. Ich muss ja auch selber Wartung/Inspektion durchführen, weil die Werkstätten hier in meiner Gegend das ordentlich auch nicht mehr richtig können (Flüssigkeitswechsel traue ich denen zu, aber das ist viel zu wenig). Ein persönliches Beispiel: wegen meiner zu geringen CO Werte habe ich ja nach bestem Wissen und Gewissen erst einmal alles neu gemacht und die Vergaser in die Grundeinstellung gebracht. Dann sollte zylinderselektiv zumindest CO gemessen und passend eingestellt werden. Eine gute Fachwerkstatt für Rennmotorräder in der Nähe konnte ein entsprechendes Messgerät dafür leihen (das war aber kein 4-Gastester). Ergebnis: TÜV hinten gemessen 2,7 %, Fachwerkstatt gemessen alle Zylinder genau 0,4 % (als sei das Messgerät auf diesen Wert "eingefroren" gewesen). Der Meister mit einem gutem Gehör und Gefühl hat dann die Feinjustierung vorgenommen, also wie früher noch. So wie sie jetzt fährt würde ich behaupten wollen, die Pflicht ist zunächst gemeistert, aber die Kür kann weder ich vornehmen noch eine Fachwerkstatt in der Nähe. Im WHB steht 2,5 bis 4,5 % CO, aber m.E. sind diese Werte auch sinnfrei, wenn nicht wirklich einmal alles diesbezügliche nach sehr vielen Jahren wieder auf den Auslieferungszustand gebracht wird. @eddy sind die Gewinde trotz IJS metrisch? Viele Grüße
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Moin Eddy, schöne Gegend bei Dir und so ein Workshop ist eine sehr gute Idee. Ich sehe gerade auch, dass Du für die Verschraubung der Schwimmerkammerdeckel auf Sechskant setzt. Auf die Idee bin ich leider nicht gekommen. Die originalen Kreuzschrauben sind wirklich sehr weich. Deine Einschätzung zu ca. 15 tKm Überholungsintervallen kann ich auch mittlerweile teilen, somit ist n=2. Aber vielleicht gibt es ja auch noch andere Erfahrungen. Was sagen denn die AU Berichte der weiteren Forumsmitglieder? Auspuffanlage ist bei mir zumindest dicht und Ventilspielprüfung ist jetzt aber auch langsam dran (mein fabrikneuer Motor aus 1996 hat glücklicherweise noch nicht viele Km). Da ich Erstbesitzer bin habe ich natürlich noch fast alle AU Berichte und kann daher diese schleichende Abmagerung nachvollziehen. Ich habe aber auch gerade PN Kontakt zu Bernhard, der ohne Vergaserrevision von knapp unter 4,5 % CO berichten konnte. Da kompensiert sich möglicherweise unerwünschte Nebenluft im Vergaser (ausgehärtete O-Ringe) mit falschen Schwimmerständen oder wahrscheinlicher undichtes Schwimmernadelventil incl. erhöhter Spritverbrauch. Einen alten CO Tester kann ich vielleicht selbst nächsten Monat "ergattern" über unseren freundlichen Prüfer hier. Der Prüfer ist wirklich gut aber auch kompromisslos (das gehört sehr vermutlich aber auch zusammen). Er hat immer Zeit für erklärende und verständliche Worte. Ich bleibe gespannt, was wg. historischen CO Prüfberichten hier noch hereinkommt. Viele Grüße
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Hallöchen in die Runde, da ich wenig Erfahrungen besitze bzgl. des Themas CO Werte bei AU's bitte ich um relative und ungenaue Auskünfte ;) Seit Einführung der AU (vermutlich um das Jahr 2006 herum) wurden bei den AU's bei mir ziemlich niedrige Werte festgestellt. Die sanken von 0,8 % im Jahr 2006 auf 0,3 % bis 0,2 % ab 2008. Nach einer kompletten Revision des Ansaugtraktes incl. neuen Luftfilters und Ansaugstutzen und Komplettrevision der Vergaserbatterie bin ich seit 2022 wieder bei 2.7 % nach ca. 25 tKm Gesamtlaufleistung der Vergaser (da dürften die originalen Ventilnadeln und Nadelventile ja auch noch intakt sein, so zumindest nach Sichtprüfung seinerzeit festgestellt). Ich hatte mich über die niedrigen CO Werte eigentlich immer gefreut (als sei ein Kat verbaut), aber ohne Erfahrungswerte zu haben kann man ja auch schnell mit "Freuen" danebenliegen. Könnte jemand vielleicht meine These bestätigen oder revidieren, dass nach ca. 14 Jahren bei den BST's sowieso eine Vergaserrevision hinfällig ist? Empirisch-Statistisch bin ich ja noch n=1, aber das kann sich ja möglicherweise ändern ;) Zylinderselektiv kann ich das hier im Münsterland leider nicht prüfen lassen, aber die Speedy läuft zumindest gefühlt wieder wie am ersten Tag mit den Grundeinstellungen (kein Nürburgring, sondern moderat Landstraße gefahren). Oder kennt jemand die ca. Werte ab Werk? Viele Grüße
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Ich würde sagen wollen: daran könnte es zusätzlich liegen ;) Wenn der Motor nicht nur Benzin durch die Leerlaufdüse und Hauptdüse bezieht, sondern zusätzlich noch über das Luftfiltergehäuse ist das Benzin-Luftgemisch ziemlich unpassend. Wenn bei einem nicht mehr richtig schließendem Schwimmernadelventil das Benzin in den Luftfilter läuft und nicht direkt in den Einlass hat man ja noch Glück. Bei meiner Guzzi würde genau das passieren und bei unserer verflossenen Saturno 500 ist das einmal passiert. Da war nicht nur eine Benzinpfütze unter dieser Bella, sondern der Zylinder war auch fast randvoll gefüllt. Ein Ölwechsel ist in einem solchen Fall natürlich auch Pflicht. Viele Grüße
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Hallo Bernhard, wenn der Benzinhahn in Richtung Pri gedreht wird und Sprit aus dem Luftfilter kommt liegt das Problem "auf der Hand": Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig und die Schwimmerkammer läuft über. Das Nadelventil ist mit dem Schwimmer verbunden und schnell getauscht. Suche mal nach Topham und dem Mikuni BST 36mm, da müssten Explosionszeichnungen recherchierbar sein. Dann siehst Du in etwa, wie der Vergaser aufgebaut ist. Du kannst dich selbst herantrauen, wenn Du die Schrauben der Schwimmerkammern abbekommst. Die sind relativ weich und schnell "ausgenudelt". Dann wird es vermutlich teuer. Ich schicke Dir gleich eine PN: Dani's Hinweis zu den Ventilen würde ich sehr ernst nehmen. Prüfintervall ist (aus der Erinnerung heraus) 15 tkm und die sind erreicht. Viel Erfolg!
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Servus Bernhard und herzlich willkommen, die erste Frage wäre ja, ob bei Dir noch Mikunis verbaut sind oder ob irgendjemand Keihin nachgerüstet hat oder die Sprint hatte das ab Werk weil späteres Baujahr? Ich habe Mikuni und die neigen ja eher zum abmagern. In der Suchfunktion hier findest Du auf jeden Fall schon einmal eine Menge Hinweise. Welche Laufleistung hat die Gute und wann wurde zuletzt der Luftfilter gewechselt? Bei einem richtig defekten Schwimmernadelventil dürfte irgendwo Benzin austreten, wenn der Benzinhahn auf Pri steht (das würde ich aber nur sehr kontrolliert probieren wollen, nicht, dass ein Zylinder mit Benzin volläuft, wg. "Wasserschlaggefahr"). Meine Mikunis konnte ich selbst mit etwas Geschick und Rat hier aus dem Forum überholen und das war nach den vielen Jahren auch wirklich nötig. Hast Du ein WHB? Stehen die Leerlaufregulierschrauben halbwegs in der Grundeinstellung? Viel Erfolg! PS: Nadeldüsen und Düdennadeln können je nach Laufleistung auch verschlissen sein und einen höheren Verbrauch hervorrufen. Kerzenbild einmal überprüft?
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Moin Jochen, meinen besten Dank für diesen Link. Der kann noch Kandy/Candy lackieren? Das dürfte mittlerweile selten geworden sein? Ich träume ja immer noch von Burgundy Red für den Tank meiner T160, das wäre aber letztlich auch eine Budgetangelegenheit. Ich frage ihn einmal bei Gelegenheit an, wenn Hobbygeld übrig ist. Viele Grüße
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Moin Christian, Küchenausstatter aus dem Norden Europas ist m.E. eine gute Wahl. Ich hatte seinerzeit (1999) bei unserem Neubau ca. 10-12 m² für eine kleine Werkstatt für alles Mögliche eingeplant und da sind dann alle Möbel aus unserer vormaligen Mietwohnung hereingekommen ... was dann eben so passte. Meine Investitionskosten lagen daher bei 0,- € und ich konnte mir alles so zusammenstellen, wie ich es brauchte und auch heute noch brauche. Gut funktionieren die alten Billy Regale mit den verstellbaren Böden oder ich habe irgendwelche Plastikkommoden übereinandergestapelt. Möchtest Du mit der kleinen Werkstatt angeben oder soll sie für Dich funktional sein ;) Hast Du einen Grundriss von dem Raum? Ich habe auch so viele Schubladen, dass mittlerweile ein Beschriftungsgerät nötig ist. Das ist halt eine kleine Allround Werkstatt geworden für Haus, Zweiräder (un- und motorisiert), Elektrotechnik usw. Viele Grüße
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Hallo Stefan, das ist die Kettenpflege Kür. Mir ging es eher um die Pflicht, d.h. schnell einen Blick auf die Exzentermarkierungen werfen, um abschätzen zu können, wann ein Antriebstausch langsam angesagt ist. Meine Kette ist noch die erste und erst einmal gespannt worden. Daher steht meine Markierung am Excenter ca. 2 mm links neben der Südmarkierung. Wo die Markierung bei einer annähernd verschlissenen Kette steht kann aber vermutlich nur Jemand beantworten, der mindestens 50 Kettensätze schon ersetzt hat, also Jemand mit viel Erfahrung. Ich könnte einmal die bereits hier neu zu liegende Kette messen, den Unterschied zu 319 mm herausfinden und dann schätzen (dazu bräuchte ich aber auch erst eine passende Schieblehre). Zu Deiner 4. Frage würde ich antworten wollen: wenn die Bolzenstärke der Zubehörkette zum Original identisch im Durchmesser ist, sollte auch das im WHB angegebene Verschleissmaß stimmen. Ich finde die original T Kette ziemlich robust. Kennt Jemand den seinerzeit amtierenden Hersteller? Die laut WHB angegebenen Messprozedur bei verbauter Kette ist ja schon etwas aufwändiger. Ich wäre ja auch eher der "Kettenfrühwechsler" und daher wäre ein Indikator bzgl. Markierungen schon einmal hilfreich. Viele Grüße
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Und noch ein Nachtrag zum Thema Kettenlängung (habe ich vermutlich schon an anderer Stelle einmal geschrieben). Unsere O- oder X-Ring Ketten sollen ja dafür sorgen, dass dort, wo Längenverschleiss auftritt, immer gut geschmiert ist, so lange die Ringe in Ordnung sind. Längenverschleiss findet m.E. zwischen den Bolzen und den inneren Kettenlaschen statt. Dort kommt weder ein gutes Kettenspray, noch das Öl vom Scottoiler hin, wenn die O-, X-Ringe dicht sind. Ich habe das bei unserer Kette noch nicht prüfen können, aber im Prinzip sind das ja nur überdimensionierte Fahrradketten. Die Bolzen sind mit den äusseren Kettenlaschen kraftschlüssig verbunden und dort wird dann eben auch keine Schmierung benötigt. Ich hatte einmal eine Fahrradkette, die so verschlissen war, dass der Bolzen nicht mehr herausging, da er in der inneren Kettenlasche schon so eingearbeitet war, dass er verkantete. Und oh jeeeh, mir fällt gerade ein, dass ich noch ein Mopped habe ohne O-Ring Kette, also eine, die dann laut Workshopmanual regelmäßig ausgebaut und in zähem Kettenfett gekocht werden soll. Glücklicherweise hat diese Maschine aber noch keine Regenfahrt gehabt und die Kette ist 20 Km alt ;) Für diese Maschine gibt es leider keine O-Ring Ketten oder es muss Material am Motorblock hinter dem Antriebsritzel abgetragen werden (unschön). Ich habe aber auch noch eine Frage zu diesem Thema an die erfahrene Gemeinde. Wie steht in etwa am Excenter die Markierung als Indikator für eine auswechselbedürftige Kette? Einen neuen Kettensatz habe ich vorsorglich zu liegen, aber sehr viel zu früh möchte ich ja auch nicht wechseln. Die Messmethode mit Gewicht an der Kette und Messung ist vermutlich genauer, aber ich bin aus Sicherheitsgründen eh eher der Frühwechsler wegen suboptimaler Erfahrungen mit meiner ersten CBX 550 F. Damals (1986) waren die Zubehörketten von den üblichen Moppedshops spätestens nach 10 tKm fertig und das bei papiermäßigen 50 PS. Unsere Kette ist noch die erste aus 1994 mit ca. 14 tKM Laufleistung und erst einmal moderat nachgespannt. Ich freue mich auf Erfahrungswerte! Viele Grüße Nachtrag: ganz früher gab es Verschleissmarkierungen am ganz klassischen Kettenspanner (ohne Excenter). T. hat das vermutlich am Excenter nicht markiert, um für Verunsicherung zu sorgen? Es wäre doch eigentlich ein Einfaches gewesen, eine Verschleissmarkierung anzubringen?
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Ich meine mich erinnern zu können, dass die Scottoiler vor langer Zeit gehyped und massiv beworben wurden. Die scheint es auch heute noch zu geben. Ich zitiere von deren Web Seite: "Dank dem speziellen Scottoil Schmiermittel mit besonders wenigen Haftstoffen läuft die Kette wesentlich sauberer und effizienter als mit traditionellem Kettenspray". Tja, wie viel davon dann in der Umwelt landet? Und muss die Fördermenge erhöht werden bei Regenfahrten? Ich halte es klassisch und schaue mir meine Ketten kurz vor Fahrtantritt einmal an, dann sieht man auch fehlende O-Ringe, ein verschlissenes Kettenblatt oder sonstige Beschädigungen. Traditionelles Kettenspray nehme ich eigentlich auch nicht, sondern halbwegs modernes. Die Aussage "Und eine sauberere Kette bedeutet auch längere Lebensdauer von Kette und Kettenrad, weniger Ausgaben für Ersatzteile und ein sichereres Motorrad" halte ich auch für fragwürdig. Die Kette längt sich eh, ob geschmiert oder nicht und das Motorrad wird nicht sicherer, wenn man die Kette nie inspektiert, weil man sie schlichtweg vergessen hat. Und: es spart immens Gewicht, wenn man so etwas nicht verbaut ;) Just IMHO
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Moin Dani, das ist IMHO eine weise Voraussicht gewesen. Ich habe aber die Herausforderung angenommen, den Originalzustand beibehalten zu wollen. Das ist für mich nicht optimal, aber das Mopped ist dafür noch ziemlich Original mit matching usw. Wenn jemand sachdienliche Hinweise hätte, warum die Engländer positive earth gewählt haben, wäre ich sehr dankbar. Ich selber finde das elektrotechnisch nicht sonderlich erfreulich. Da können ja auch beim Anlassen schon Kabelbrände entstehen, wenn der Plus-Kontakt vom Anlasser zum Motor sich losvibriert hat. Noch einmal meinen Chapeau für den Sonnenstrahl, une rêve ! Viele Grüße
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Moin Yordi, ja, fahren und hin und wieder messen, erst recht nach dem Winter. Bei Deinen Startproblemen tippe ich zunächst auf den Schalter am Kupplungshebel (war bei mir auch so). Es gibt ja noch eine weitere zur Verwirrung führende Komponente in diesem Zusammenhang: der Leerlaufdetektor. Wenn der funktioniert, aber der Seitenständerschalter nicht richtig bei eingeklappten Seitenständer, dann "denkt" die Elektronik bei gezogenem Kupplungshebel und Gang einlegen, der Seitenständer sei eben noch nicht eingeklappt. Der Motor geht dann direkt aus. Ich muss mir bei Gelegenheit noch einmal den Schaltplan diesbezüglich vorknöpfen. Die Elektrik ist ja schon etwas spezifisch bei unseren Moppeds. Bei meiner T160 muss ich dann auch immer umdenken, da positive earth. Gut, die Engländer fahren ja auch auf der linken Spur mit Links vor Rechts Regel. Viel Erfolg bei den weiteren Beobachtungen!
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Moin Dani, danke, die scheint von den Herstellerspezifikationen zu passen. Wenn ich "Cycle Applications: Iimit initial current to 4.95A. Charge until battery votage (sic!) (under charge) reaches 14.8 to 15.0 volts at 68'F(20•c). Hold at 14.8 to 15.0 volts until current drops to under 230mA. Battery is fully charged under these conditions, and charger should be disconnected or switched to "float" voltage." richtig interpretiere müsste die passend zur Lima sein. Viele Grüße
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Moin Yordi, 15 Mal Starten auf 5km ist schon eine Leistung für eine Batterie. Die gemessenen Werte danach sind IMHO plausibel. Wenn die beim Starten bei 10,1 Volt noch anspringt ist das ein Indikator für eine gut desingnte elektronische Zündung, die dann ja noch funktioniert. Die 14,2 V bei Halbgas sind ein Zeichen dafür, dass die Batterie sich im vollen Ladezustand befindet, dann arbeitet die Lima am Limit und die Batterie gönnt sich sozusagen einen "gehörigen Schluck" Strom (bei Batterieladegeräten wird das auch immer so angezeigt). Wenn die Ruhestrommessung 0 A angezeigt hat ist das doch auch sehr prima. Dann hast Du keine Uhr und keine Alarmanlage verbaut und sogen. Kriechströme (minikleine Kurzschlüsse Plus gegen Masse) scheinen auch nicht vorhanden zu sein. Wenn Du Muße hast könntest Du bei einer voll geladenen Batterie erst die Batteriespannung messen und dann vorne z.B. am Scheinwerfer (Lampensockel bei entfernter Birne bei Licht ein) nachmessen. Wenn da ein signifikanter Spannungsabfall messbar ist, stimmt etwas mit den Steckverbindungen dorthin nicht. Ich habe, wie gesagt, einmal 1,5V bei einer Italienerin gefunden. Der Schalter an dem Kupplungshebel lässt sich (aus der Erinnerung heraus) einfach ausbauen und zerlegen/reinigen, was natürlich keinen Sinn macht, wenn der Kontakt schon "verbrannt" ist. An den Schalter des Seitenständers kommt man nicht gut heran. Bei uns hing mitunter der Druckstift (lässt sich mit der Hand dann aber herausziehen). Wünsche weiterhin, dass Du viele zielführende Erfahrungen sammelst. Noch ein Nachtrag: habe ich das richtig in Erinnerung, dass bei ausgeklapptem Seitenständer und gezogenem Kupplungshebel das Mopped starten sollte und nach einklappen des Seitenständers und Einlegen eines Ganges das Mopped ausgeht, wenn der Seitenständerschalter nicht gelöst ist? Oder andersherum: bei eingeklappten und funktionierendem Seitenständerschalter das Mopped nicht anspringt, wenn der Schalter am Kupplungshebel nicht richtig funktioniert? Ich werde langsam alt oder das Mopped ist zu lange ausser Haus und Sicht beim fahrerischen Nachwuchs ;)
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Moin Dani, ich bin jetzt nicht der "Batterienflüsterer", aber eine Hawker SBS8 ist z.B. mit 12 Jahren Lebensdauer in den Specs angegeben wenn die Ladespannung unter ca. 14V liegt). Eine gute Blei-Säure sollte 5 Jahre eigentlich auch hinbekommen bei guter Pflege (wobei diese sich in der weiter zurückliegenden Vergangenheit auch bei sogen. Markenbatterien IMHO verschlechtert hatten: Stichwort Verlagerung der Produktion gaaanz weit in den Osten, verunreinigtes Blei usw.). Hast Du die genaue Bezeichnung der Motobatt? Vielleicht lassen sich ja Hersteller Specs dazu finden. Mein Glaube an die sehr hochpreisige Hawker Technik ist zumindest nicht mehr vorhanden. Das wurde mir irgendwann zu kostspielig. Das sind aber jetzt nur meine eigenen gesammelten Erfahrungen. Viele Grüße
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Moin Yordi, das sieht doch zunächst gut aus. Messe mit dem Gerät einmal eine relativ neue 1,5 Volt Batterie bei Messeinstellung 20 Gleichstrom. Da sollten dann ca. 1,5 - 1,56 Volt angezeigt werden (mich wundert gerade ein Wert von 0,9, wenn nichts gemessen wird). Bei der Ampère Messung für "stille Verbraucher" müsstest Du das Messgerät auf 200m einstellen. Im Bild steht das Gerät auf Wechselstrommessung. Die 14,7 V Halbgas Gleichstrom kommen mir etwas hoch vor. Das könnte ein Indikator für einen nicht richtig funktionierenden Lichtmaschinenregler sein. Bei der Ruhestrommessung sollte es egal sein, ob Du die Plusseite misst oder die Minusseite. Bei der Strommessung würde ich mit 10A beginnen, dazu muss der rote Messtecker bei 10A eingesteckt werden. Wenn da nichts gemessen werden kann und auch bei 200m, dann ist kein "stiller Verbraucher" am Werk. Wie gesagt, die Batterie sieht gut aus, nur die Ladespannung erscheint mir etwas hoch. Das vertragen einige Batterien dann weniger gut. Viele Grüße Nachtrag: ich lese gerade, dass 14,7 bis 14,8 Volt wohl passen würden für Blei-Säure Batterien. Für AGM oder Gel Batterien wird aber weniger empfohlen, um Batterieschäden zu vermeiden (daher gibt es für diese Batterietypen auch passend einstellbare Ladegeräte). Welche Batterietypen sind bei Dir denn vorher defekt gegangen? Unsere Hawker sind alle frühzeitig in Moppeds vor 1994 "gestorben". Z.B. Hawker SBS8 und hier eine plausible Erklärung dafür: https://drbigtechnikhrt.blogspot.com/2015/01/tipps-zur-nutzung-der-hawker-sbs8.html Tja, da will man sich und dem Mopped etwas Gutes tun und wird offenbar beim Batteriekauf nicht immer gut beraten. Tritt das "Glimmenproblem" bei der aktuell verbauten Blei-Säure Batterie noch auf? Die Messwerte sehen m.E. optimal aus.
