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Matt

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Alle Inhalte von Matt

  1. Hallöchen in die Runde, wieder ein interessantes, aber offenbar mitunter und offenbar auch ein schwieriges Thema. Ich habe gerade in das WHB geschaut und dort steht in Kapitel 3.14: "Zylinderkopfschrauben in der gleichen Reihenfolge anziehen, wie sie zum Lösen der Schrauben verwendet wurde, und zwar auf 20 Nm" Für andere Modelle sind wohl 27 Nm vorgesehen? Ich war an der Stelle selbst noch nicht dran und habe daher diesbezüglich überhaupt keine Erfahrung. Liege ich gedanklich jetzt völlig daneben? Wurde im WHB eine eins vor den 20 Nm vergessen? Hätte Jemand eine Erklärung, warum einige Schrauben sich mitunter nicht lösen lassen? Korrodieren die mit den Jahren vielleicht im Block? Viele Grüße
  2. Chapeau!
  3. Ich meine diese Stelle mit dem roten Pfeil
  4. :) wie schnell man durcheinanderkommt bei Zulieferern. Bei mir steht zwar kein Hersteller drauf, aber irgendwann hatte ich hier auch einmal von Kayaba gesprochen ;), weil vermutlich Irgendjemand auch vorher von Kayaba gesprochen hat;) Hat Jemand die genaue Typenbezeichnung der Gabel? Vielleicht lassen sich ja "Explosionszeichnungen" im Netz finden ;) Muss doch irgendwie auseinandergehen! Wie sieht die von mir bezeichnete Stelle denn genau aus? Makroaufnahme vorhanden? Könnte sich sich da was bewegen? VG
  5. Moin, bei genauerer Betrachtung des Bildes sieht es so aus, als sei der obere Teil mit den Einstellmarkierungen nicht fest mit der unteren Einheit mit dem äusseren Gewinde verbunden. Lässt sich das vielleicht zusammendrücken und nach links drehen (Bajonettverschluss), ist es vielleicht miteinander verschraubt? Bei T gibt es die obere Verschlusskappe mit Einstellmechanismus als E-Teil nur komplett, bei Schowa habe ich noch nicht intensiv geschaut. Wenn ich jetzt eine Schrottgabel hätte, würde ich experimentieren. Habe ich aber leider nicht :( Muss doch irgendwie gehen ... Zusammenbauen ging ja ursprünglich auch und ich erkenne noch keine Verpressungsspuren oder Verbördelungen. Hat die Einstellschraube im ausgebauten Zustand noch die Einrastpunkte? VG
  6. Moin Spencer, OK, verstanden. Das wäre jetzt IMHO die "ganz hohe Schule" der Veredelungskunst ... und wenn es einmal zusammengebaut wurde, sollte es ja auch grundsätzlich wieder auseinandergebaut werden können. Da kann ich aber leider jetzt nicht weiterhelfen ... da müsste ich erst probieren, aber ich habe leider gerade so etwas dafür nicht herumliegen :( Viel Erfolg!
  7. Moin, ich habe mich gefragt, warum das z.B. bei einer vollständigen Gabelrevision auseinander sollte. Ausser einer möglichen Klick-, Rastfunktion dürfte das Teil nichts Wichtiges im Inneren beherbergen, oder? Viele Grüße
  8. Moin Spencer, das hört sich doch grundsätzlich gut an :) Darf ich einmal fragen, was für ein alternatives Hobby zum Mopped Du für Dich in Erwägung gezogen hast oder hattest? VG
  9. Moin Alex :), keine Nachbarn im Umkreis von 1 km, wenn Du das eine Stunde lang abends um 23:00 Uhr live genießen willst? Bei mir stünden schnell mehrere hundert Personen vor dem Carport mit wedelnden Gerätschaften in der Hand, die irgendetwas mit mir kommunizieren möchten, was ich dann aber leider nicht hören kann. Ich müsste mir dann halt vorstellen, dass die alle sehr begeistert "Forza Italia" rufen :) bis die Fahrleitung eintrifft :) Da bin ich mit einem Video durchaus eher auf der sicheren Seite ... santé ! VG
  10. Hallöchen zusammen, ich schaue mir dieses Video gerade in einer sogenannten Loop an und kann dieses Video hier leider nicht veröffentlichen, da etwas zu groß. Wer so etwas also "fühlen" möchte sollte mir per PN eine Adresse mitteilen, wo ich ca. 17 MB hinschicken kann ... Wünsche allen Emotionen "on topp" beim Starten und Fahren :) VG
  11. Moin Spencer, das passt auch m.E. nur, wenn eine gute emotionale Bindung zum eigenen Fuhrpark da ist. Ich sehe mir z.B. gerade ein 18 Jahre altes Lernvideo für meine Tochter an, das sie im Alter von 5 Jahren mit einer alten HP Digicam selbst aufgenommen hat, wie eine gut gemachte LM kalt angemacht werden sollte: "gib doch mal Gas Papa" höre ich da gerade und werde diese 1 Minute und 25 Sekunden vermutlich heute abend in einer Videoloop genießen :) Wenn ich das jetzt nach so langer Zeit wieder sehe, tausche ich die LM nicht einmal mehr gegen eine ggfls. wertvollere, aber deutlich unzuverlässigere und originale Ducati KöWe aus. Wie schon gesagt: alles sehr individuell, erst recht, wenn "das Herz" mit im Spiel ist. VG
  12. Moin Alex, sicherlich alles richtig, was Du einschätzt, aber: wenn man so ein Teil komplett selber neu aufgebaut hat (und ich hatte noch das Glück, das mit dem m.E. besten und "trocken-witzigsten" Guzzi Meister ever hier über 2 Jahre lang tun zu dürfen), sind die diesbezüglichen historischen Emotionen bei einem absolut charaktervollem Mopped eben auch nicht einfach mitzuverkaufen. Das wäre z.B. hauptsächlich gerade mein persönliches Problem. Ich glaube auch nicht, dass bei den neueren Moppeds beim Starten überhaupt echte Gänsehaut zu Stande käme (bei mir zumindest nicht :). Bei einer T300 klappt das bei mir z.B. nur beim Gaswegnehmen aus höheren Geschwindigkeiten, da kommt so ein "kaputter Porschesound" bei heraus ... Charakter eben ;) Thumbs Up an jeder Straßenecke gibt's dann vermutlich auch nicht bei Stangenware. Wenn die Fahrleitung meiner T160 hinterherfährt, dann sicherlich auch eher aus schierer Neugier und nicht, weil ich möglicherweise zu schnell war. Bei der LM ist mir das auf einem Treffen hier auch schon einmal passiert, die ist hinter mir per Pedes gespurtet und ich dachte erst: oh oh. Aber es stellte sich schnell heraus, dass er total von dieser Maschine begeistert sei. Offizielle Fahrleitungen auf unseren Straßen sind eben auch emotionale Menschen und man kommt über dieses Hobby mit ihnen mitunter auch in's "Benzinreden". Ist halt wirklich ein schwieriges und sehr individuelles Thema! Auch wenn ich nur noch seltenst fahre: es wird natürlich geputzt, "gestreichelt", technisch immer wieder einmal verbessert, "geTÜVt", überhaupt um Alles gekümmert und dabei sind die Erinnerungen viel viel besser, als jedes Urlaubsfoto aus vergangenen Zeiten ;) Und jetzt hast Du mich noch auf eine gute Idee gebracht: morgen gegen Abend werde ich mich mit einer Zahnbürste ausgerüstet vor die 320er Brembo d'Oro vierkolben Festsattel mit einem nahrhaften Getränk setzen, den Staub entfernen und noch einmal gedanklich die "Zweifingerbremse" in Verbindung mit der Kombifußbremse in zügiger Schräglage durchgehen ... Entspannung pur ;) VG
  13. Moin, das sehe ich ähnlich. Ich unterstelle einmal, die Leistung des SIII Motors ist per §21 eingetragen und der Ersatzmotor ist auch mit dabei. Das müsste dann allerdings auch mit in die Verkaufsbeschreibung etwas "enthusiastischer" aufgenommen werden. Das sind m.E. Argumente, die bisher wohl noch nicht sichtbar waren? Wenn ich 15-20 Jahre jünger wäre hätte ich vermutlich dafür sogar einen Kredit aufgenommen ;) Ist zwar nicht original, aber dafür verbessert (meine sehr deutlich verbesserte LM MK 1 von 1976 würde ich z.B. nicht unter 18 Teuro abgeben ;) Die putze ich dann ggfls. lieber als Rentner :) VG
  14. Ups, lese gerade Keihin Vergaser, ich habe Mikuni mit vielen, vielen O-Ringen. Gibt es die bei Keihin auch irgendwo "versteckt"? Der scheint ja etwas weniger komplex aufgebaut zu sein. Welcher Keihin ist denn verbaut? VG
  15. Moin Jan, sind denn bei der seinerzeitigen "Vergaserreinigung" auch wirklich alle O-Ringe usw. neu gekommen? Ich habe mich zumindest sehr gewundert, was eine richtige Überholung ausmachen kann. Chokedichtungen sind glücklicherweise auch nicht teuer. Gibt es noch eine Rechnung, aus der die Einzelheiten möglicherweise hervorgehen könnten? Die anderen "Verdächtigen" sind ja bereits angesprochen worden. Viel Erfolg!
  16. Moin, ich merke allerdings "verspätet" auch , dass der Stromlauf-/Schaltplan möglicherweise bei einer 94er Speedy etwas anders sein kann? Gut ... einer Revision des Anlasserschalters sollte das keinen Abbruch tun ... VG
  17. Moin Tillyy, auch von mir allerbesten Dank für die Erklärung und vor allem, wie der "Kupferlurch" gefunden werden kann. Auf den Anlasserschalter wäre ich z.B. zuletzt gekommen. Ich glaube, ich schaue mir unseren demnächst als vorsorgliche Wartungsmaßnahme auch einmal an, nach 29 Jahren dürfte der vermutlich einmal begutachtet und gereinigt werden dürfen ;) Viele Grüße
  18. Moin Christian, schade, dass wir uns nicht seit vielen vielen Jahren sehr gut kennen, viele gute Dinge gemeinsam erleben durften und ich daher sicherlich nicht zum "in Frage kommenden Kreis" gehöre ;) Mir fällt da gerade etwas ein: Du findest Jemanden, der sie fährt und dafür alle Betriebskosten (Steuer, Versicherung, Wartung, Erneuerung der Verschleissteile usw.) übernimmt. Dafür bleibst Du aber Besitzer und kannst sie jederzeit verkaufen, wenn sich dann doch ein Interessent finden sollte. Wenn ich lese, dass Du sogar einen neu aufgebauten Ersatzmotor dafür noch zu liegen hast, kann ich die seinerzeitigen Emotionen nachvollziehen (so war ich auch einmal drauf, bin aber jetzt mittlerweile etwas alt geworden dafür, Hobby's können sich ja bekanntlicherweise ändern). Eine Daytona stand bei mir 1994 auch ganz oben auf der Wunschliste, aber ich hatte mich bewusst wegen Familie mit Kindern für die Speedy entschieden in der Hoffnung, dass ich dann nicht mehr ganz so zügig unterwegs sein würde. Ich muss eigentlich auch mittlerweile zwei sehr schöne Oldtimer verkaufen, aber die Formulierung des Verkauftextes zieht sich schon seit einem Jahr hin. Irgendwie gelingt es mir nicht, "Alles" darin so vernünftig unterzubringen, damit es nicht ein 10 seitiger Aufsatz wird ;) Schicke mal eine PN mit Deiner erträglichen Preisvorstellung, dann kann ich einmal bei Gelegenheit herumfragen. T300er sind bei uns in Münster selten, ich sehe ausser meiner seit vielen Jahren keine hier auf den Straßen, die Prüfingenieure kennen die mittlerweile auch nicht mehr, geschweige denn ansässige T. Vertragswerkstätten (die nicht einmal mehr ein CO Messgerät haben) Hoffe, ich konnte eine "Idee" geben. Viele Grüße
  19. Hallöchen zusammen, :) bin ich vielleicht missverstanden worden? ;) Ich suchte ja nach Argumenten, damit der Ingenieur der Prüfstelle im Zweifelsfall nicht alle 1 tkm eine neue Kette "verordnet", weil der eben nicht misst. Mit dem Hinweis auf 6 Uhr für Neuzustand bin ich sehr glücklich, daher besten Dank noch mal dafür. Mit dem Argument kann ich sicherlich gut beraten, überzeugen oder wie auch immer. Was Messgenauigkeiten bei Motorradketten angeht liegt das sicherlich irgendwo zwischen Feinmechaniker und Zimmermann, tendierend in Richtung Zimmermann :) Auch würde ich behaupten wollen, dass ich nicht ganz unerfahren in Fragen sicherheitsrelevanter Bauteile bin. Als Student und Vielfahrer musste ich den Antriebsstrang früher jährlich erneuern ... die Qualität der seinerzeit (so 1987 bis 1989) erhältlichen Kit's bei den üblichen großen Händlern war halt nicht wirklich gut (bei 10 tkm war da leider mitunter bei mir schon Schluss). Bei größeren Reisen innerhalb von Europa musste daher sogar ein Ersatzkit ins Gepäck/Tankrucksack (ohne Internet und ohne Handy war mir das seinerzeit zu riskant, in Griechenland gegebenenfalls schnell Ersatz herbeischaffen zu müssen :) Mein alter Motorradkumpel schüttelte immer mit dem Kopf (gut, er hatte eine XS1100). Viele Grüße
  20. Moin Dani, darüber hatte ich auch nachgedacht, weil mein Kupplungsschalter irgendwann auch nicht mehr so wollte, wie vorgesehen. Laut Fehlerbeschreibung von Tillyy scheint der aber zu funktionieren? Kupferlurch oder Kupferwurm irgendwo? VG
  21. Moin Tillyy, ich habe leider nur einen Stromlauf-/Schaltplan einer 94 Speedy vorliegen. Wenn ich mir den recht betrachte schaltet der Leerlaufschalter korrekt, wenn die Leerlauflampe leuchtet und versorgt ein Seitenständerrelais dann mit. Wenn Du sagst die Leerlauflampe leuchtet liegt es möglicherweise an einem mangelnden Kontakt zu diesem Relais, aber das würde nicht erklären, warum das Mopped dann startet, wenn Du das Leerlaufschalterkabel direkt gegen Masse hältst. Vielleicht reicht es nur für die Lampe, aber nicht für das Relais im eingebauten Zustand des Leerlaufschalters? Leider kenne ich den Stromlauf-/Schaltplan einer 97er Trophy nicht und wünsche viel Erfolg bei der weiteren Fehlersuche. VG
  22. Moin Dani, genau, am besten alle 1 tkm wechseln :) VG
  23. Moin Nils, das ist bestimmt richtig wie Du mich einschätzt ;) Ich bin Wissenschaftler und vertrete die Auffassung, dass Theorie Anleitung zur Praxis sein sollte (ich merke gerade, dass ich abschweife :) Aber wir messen ja auch generell Verschleissmaße gemäß WHB und meine Idee war halt, dass vielleicht die Exzentermarkierungen bzw. die Stellung dieser Markierungen untereinander einen ersten Hinweis auf einen Kettenverschleiss liefern könnten (IMHO) ... wie früher halt, sofern die Verschleissmarkierungsaufkleber korrekt angebracht wurden :) Ich brauche halt im Zweifelsfall schlüssige Argumente für meinen "TÜV Ingenieur des Vertrauens" :) und Eddy's Erläuterung unterschreibe ich natürlich auch ;) Viele Grüße
  24. Moin Eddy, danke für Deine Einschätzung, die auch ich teile. Meine Referenz ist halt eine Originalkette mit original Ritzelpaarung, richtigem Kettendurchhang und keine geknickten Kettenglieder. Kette lässt sich hinten ca. 1mm vom Kettenrad abziehen und es sind keine auch nur ansatzweise "Säge-/Haifischzähne" zu erkennen (vorne natürlich noch nicht kontrolliert). Bei uns steht halt im letzten TÜV Bericht drin, dass die beizeiten gewechselt werden soll ... ich meine, ich hatte es schon einmal erwähnt: unser Prüfingenieur ist schon sehr genau und gibt auch gute Tipps (gerade dem fahrerischen Nachwuchs gegenüber), aber er misst halt nicht, sondern "fühlt". Weil ich hin und wieder §21 Abnahme benötige verscherzt man es sich halt nicht mit einem genauen Prüfer, mit dem man auch gut reden kann. Die untermaßigen vorderen Bremsscheiben bei uns hatte er allerdings nicht gesehen, die habe ich dann ohne TÜV Aufforderung getauscht. Bei zwei anderen Moppeds hatte ich dann auch eine noch recht gute hintere Bremsscheibe tauschen müssen und eine maßhaltige Kette ... was tut man nicht alles für eine §21 ohne ausgiebige Probefahrt (das kann offenbar sehr teuer werden). Der 6 Uhr Hinweis für einen Neuzustand ist auf jeden Fall klasse/prima, das dürfte im nächsten Gespräch mit der Prüfstelle einiges kommunikativ "abkürzen". Wenn sich jetzt noch jemand meldet, wo die Markierung in etwa bei einer verschlissenen Kette (ohne geknickte Kettenglieder) steht, wäre das natürlich auch noch sehr hilfreich (mich fleucht gerade, dass ich das auch in etwa an Hand der Maßangaben im WHB ausrechnen könnte?) Nochmal Danke und VG
  25. Moin Eddy, besten Dank für die Info. Bei mir steht die Markierung bei normalem Kettendurchhang derzeit ca. 1 mm links von 6 Uhr. Mhhhh, wäre das von Verschlissen bzw. Überlängung nicht noch sehr weit entfernt? Wenn ich mich recht entsinne gab es ganz ganz früher Aufkleber bei Kettensätzen, die an die richtige Position geklebt werden mussten als Verschleissanzeige. Das war aber seinerzeit auch notwendig bei der suboptimalen Qualität (alle 500 km prüfen und Spannen war glaube ich wohl angesagt). VG
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