Matt
Members-
Gesamte Inhalte
469 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Inhaltstyp
Profile
Forum
Kalender
Alle Inhalte von Matt
-
Moin Alex, mit "unterwegs den Ölstand messen" meinst Du wahrscheinlich während der Fahrt? Das ist wirklich gar nicht so schwierig und bedarf m.E. auch keiner besonders aufwendigen Apparatur. Als vorbereitende Maßnahme empfiehlt es sich, einen Ölmeßstab anzufertigen, der exakt bis auf den Grund der Ölwanne reicht (der Originale dürfte für eine solche Messung zu kurz sein). Für die Eichung (Markierungen anbringen) das Öl vollständig ablassen. Damit der Messstab noch ablesbar bleibt nun 100ccm oder 200ccm Öl einfüllen, messen und den Stab passend markieren. Das sollte solange wiederholt werden, bis die vorschriftsmäßige Menge eingefüllt ist. Die Markierungen dürften dann keine linearen Abstände aufweisen, da die Ölwanne ja nicht exakt geometrisch kubisch ausgeführt sein wird. Eine Tabelle anfertigen und möglichst regengeschützt auf den Tank kleben. Mindestens einen Lappen auf den Tank kleben, um den Peilstab leicht abwischen zu können. Wer sich geschickt bei der tatsächlichen Messung anstellt, kommt ja vielleicht mit einem Lappen hin. Vor der Messfahrt ist sinnvollerweise der Öleinfülldeckel leicht zu lösen. Vor der ersten Messung während einer kleinen Probefahrt mit den Libellen prüfen, wie weit sich die Maschine nach rechts neigt, wenn Du Deinen linken Arm während der Fahrt Richtung Messtab bewegst. Wert notieren und im Stand bei gleicher Öltemperatur die Situation nachstellen und gegebenenfalls die Markierungen an dem Messstab anpassen oder eine Korrekturtabelle anfertigen, die dann auch auf den Tank geklebt werden sollte. Eine bekannte und mindestens 50 km lange gerade, huckel-, verkehrs- und steigungsfreie Messstrecke recherchieren. Dort hinfahren und zunächst 30 km mit absolut konstanter Geschwindigkeit fahren, damit das Öl sich in der Ölwanne beruhigen kann. Dann die Messung durchführen, damit Du sicher weißt, wieviel Öl sich gerade im Ölkreislauf befindet und wieviel noch in der Ölwanne ist 🙂 Genauer werden die Ergebnisse sicherlich, wenn Du diese Messfahrten einfach mehrfach durchführst, um einen Median bilden zu können. Wenn die Stichprobe n ca. 1000 erreicht, solltest Du auf der sicheren Seite sein 😉 Gut, das wären dann zwar auch 1000 Ölwechsel und 50tkm Fahrleistung, aber was tut man nicht alles für so einen empirisch-statistisch erhobenen Erkenntnisgewinn 😉 Und der Motor wäre innen echt sauber danach ! Viele Grüße
-
Und der Thread wurde heute morgen um ca. 01:30 Uhr eröffnet. Das lässt ja hoffen, dass die Frage noch kommt !
-
Doch, die Frage ist meinerseits halt nur halb oder dreiviertel oder oder neunsechzehntel oder neunundneunzighundertstel ernstgenommen, da konnte ich mich noch nicht hinsichtlich der Gewichtung entscheiden. Wie sang noch seinerzeit Roberto Bl....? Mir bereitet auch deswegen dieses Forum große Freude und ich hoffe, dass Alex das auch richtig einzuschätzen weiss. Ich muss in meinem Job auch recht paranoid und präzise sein. Das reicht mir eigentlich schon und daher freue ich mich immer über einen halbwegs korrekten Ölstand bei der Speedy 😉 und über "kühle" Beiträge von Jochen 😉 Der sollte wirklich einmal etwas schreiben und veröffentlichen, oder? Viele Grüße
-
Jochen, noch ein kleiner Nachtrag zu Deinen Ausführungen sei erlaubt. Der Ausdehnungskoeffizient des jeweils verwendeten Motoröls ist offenbar auch nicht zu vernachlässigen, da nicht unerheblich. So etwas lässt sich ja zunächst recht einfach ermitteln mittels einer Kalibrierungsmessung bei - sagen wir mal - 5 Messungen bei verschiedenen Öltemperaturen: mein Vorschlag wäre 0°C, 20°C, 40°C, 60°C und 80°C, vorausgesetzt, Deine ausgesprochenen Empfehlungen werden bei jeder Messung jeweils exakt eingehalten. Mit einer präzisen Schieberlehre können dann am Ölmesstab die Ölstände gemessen werden und bei künftigen Überprüfungen mit in die Beurteilung einfließen, ob nachgefüllt werden muss oder nicht. Da gibt es doch solche Ersatzöleinfülldeckelmessstabtemperaturanzeiger vermutlich auch in guter Qualität hinsichtlich Messgenauigkeit (gut, das ließe sich im Zweifelsfall mit mit einer Parallelmessung mit einem präzisen Temperaturmessgerät sicherlich gegenprüfen und im Zweifelsfall können am Ersatzöleinfülldeckelmessstabtemperaturanzeiger neue und exaktere Markierungen angebracht werden). Damit der Überblick nicht verloren geht, kann eine Tabelle angefertigt und in Folie eingeschweisst z.B. in das Werkzeugfach gelegt werden. Diese Tabelle sollte dann sicherlich beim Wechsel auf eine andere Ölsorte wieder neu erstellt werden. Die präzise Schieberlehre (möglichst batterielos) gehört dann sicherlich auch in das Werkzeugfach. Um das Ablesen/Messen des Ölstandes in Abhängigkeit von der jeweiligen Temperatur zu erleichtern, sollte Jemand unschädliche Farbkontrastöladditive erfinden. Ich schlage floureszierendes Fancy Yellow für einen schwarzen Messtab vor und schwarz für einen silbernen aus dem Zubehör 😉 Viele Grüße
-
Jochen, an Dir ist ein kleiner Schriftsteller verloren gegangen. Wie wäre es mit einem kleinen Schrauberhandbuch im Douglas Adams Stil? Wenn Du dafür eine Crowdfunding Kampagne startest, wäre ich auf jeden Fall dabei 😉 Ich prüfe bisher immer so: Mopped auf halbwegs gerade Fläche stellen, Einfülldeckel vorlösen, auf das Mopped setzen und mit den Oberschenkeln in die Waage bringen (habe ja keinen Hauptständer), dann messen. Da mein Motor aber noch so wenig Kilometer hat, kann ich von Ölwechsel zu Ölwechsel fahren ohne zwischenzeitlich messen zu müssen (so zumindest meine Erfahrung bisher). Das soll aber jetzt kein Appell zum Nachmachen sein, jeder Motor und jedes Fahrprofil ist halt etwas anders. Viele Grüße
-
Moin Jochen, moin Nils, oder es hat im Rahmen von Modellpflege modifizierte Spiegel gegeben ohne Niete. Meine ist EZ 05.1994, die Spiegelmutter und Schraube hat SW21 und die Nummer auf der Rückseite ist TPRT II 559. Wäre ja auch denkbar. Morgen kommen neue Alunieten in 3,2mm, 3,5 hatte ich schnell nicht gefunden, müssten aber auch passen. Vermutlich täte zur Not auch eine Spax Schraube, das tue ich Black Beauty aber nicht an 🙂 Viele Grüße
-
Was mir noch einfällt: ich würde auch wieder eine Aluminiumniete nehmen. Auf dem Bild lässt sich ja erkennen, dass sich dieser Konus an der Niete eingearbeitet hat. Sollte das Nietmaterial zu hart sein bekommt man den Spiegel hinterher möglicherweise nicht wieder so fest, dass er bei etwas höheren Geschwindigkeiten an seiner Position bleibt ... Jetzt aber genug der Rückspiegelgummitüllenaustauschprozedurdokumentation 🙂 ...
-
Genau, soll ja nichts ungeplant wegfliegen 🙂
-
Abschlussbericht: Armin hatte Recht, es ist eine Konusbuchse ohne Schneidefunktion. Wer das nachmachen möchte: vorher zwei 3,5 mm Nieten besorgen, die Originalen waren aus Aluminium. So etwas hat man als Hobbyschrauber natürlich nicht mal eben auf Lager 😞 Werkzeug zum Zerlegen war ein Minihammer und ein relativ großer Schlitzschraubendreher. Damit konnte ich vorsichtig die Konusbuchse axial am Schlitz mit geringer Kraft beaufschlagen und dann ging der Spiegel an der Stelle auseinander. Viele Grüße und ich freue mich, dass die Speedy auch an dieser Stelle wieder etwas schicker wird 🙂
-
Nochmal Moin, meine Theorie hat sich annähernd bestätigt, ob das ein Schneidring ist kann ich allerdings erst beurteilen, wenn ich das Teil in der Hand habe, erst muss die Niete (Spiegelwegfliegsicherung) raus, weil sich sonst die Überwurfmutter nicht entfernen lässt. Viele Grüße
-
Moin zusammen, ich habe eine neue Theorie und probiere das gleich einmal aus. Es könnte auch so etwas wie eine Hülse darin stecken (also das Teil auf dem Bild mit dem Schlitz), die wie ein Schneidring funktioniert. Ich habe gerade mit WD.. geflutet, warte etwas und werde versuchen, diesen "Ring" (wenn es denn einer ist) mit etwas Werkzeug zu lösen. In einer Stunde weiss ich mehr, hoffentlich geht nichts kaputt 😉 Viele Grüße
-
Moin Armin, ja, das sehe ich grundsätzlich ähnlich, aber ich sehe keinen "Gammel", die Überwurfmutter geht "geschmeidig" gelöst, aber der Spiegelarm geht halt irgendwie nicht aus der "Hauptschraube" des Rückspiegels heraus, warum auch immer ... Viele Grüße
-
Moin Uwe, ich kann den Spiegelarm in der Gewindebuchse drehen, aber es tut sich leider nichts beim Versuch, den Spiegelarm aus der Gewindebuchse herauszubekommen. Wie viel "Gewalt" wäre dazu nötig? Ist da wirklich eine Gewindebuchse drin oder eine Ringnut im Spiegelarm? Der Spiegel ist Auslieferungszustand und da denke ich erst einmal nicht, dass ein überdrehtes Gewinde dazu gehört hat. Mhhhh ... Falls T. überdrehte Gewinde verkauft haben sollte, machen Ersatzteilverkäufe für neue Gummitüllen ja erst einmal auch wenig Sinn ... Wenn mir Jemand einen defekten Spiegel zusendet bin ich gerne bereit, eine Dokumentation darüber anzuferigen, da würde dann jede Fräszerlegung fotografisch dokumentiert. U.A. Joachim und Nils und Andere haben sich jetzt dazu aber auch noch nicht geäussert. Vielleicht wissen die noch etwas mehr? Viele Grüße
-
Hier noch ein Bild von der Situation ... aus der ich derzeit noch nicht "schlau" werde ... Der Spiegelarm ist ja oben beim Spiegel auch irgendwie verbunden, da geht aber zunächst mit moderatem Kraftaufwand auch nichts auseinander. Sonst könnte man ja die Gummitülle von oben montieren. Viele Grüße
-
Moin Nils, doch, habe ich zunächst versucht bei SW21 und ziemlich früh aufgegeben (Gummi daher noch völlig intakt). Stev bemerkte ja, die Spiegel ließen sich nicht zerlegen und niemand hatte widersprochen 😉 Ich habe bisher auch noch nicht herausbekommen, wie sich Schraube und Kontermutter vom Spiegelarm lösen lassen. Ich hätte gedacht, der Spiegelarm sei geschraubt, aber dem ist bei mir wohl nicht so oder das Gewinde der Spiegelarmschraube ist so fein, dass sehr viel Drehungen nötig sein müssen (Links- oder Rechtsgewinde?). Die Kontermutter schlägt bei mir auch so früh am ersten Knick des Spiegelarms an, dass man nicht wirklich erkennen kann, wie das zerstörungsfrei auseinandergeht. Daher ja auch die Frage nach einem "Trick". Muss man möglicherweise die oberen Laschen der Schraube vom Spiegelarm wegdrücken, weil der Spiegelarm eine Ringnut hat? Ich hatte schon vor, hier einen defekten Spiegel anzufragen, um den Spiegelarm abzusägen. Dann geht die Kontermutter ja komplett runter und gibt den Blick auf die Verbindung zwischen Schraube und Spiegelarm frei. Besten Dank schon mal für die Antworten! Viele Grüße
-
Hallöchen zusammen, ich hole das Thema noch einmal hoch, weil ich heute die neuen Gummitüllen nicht über die Muttern der Rückspiegel (original Speedy 1994) bekommen habe. Ansonsten waren die letzten beiden Tage schraubertechnisch erfolgreich, neue Scheiben/Beläge vorne, Gabel komplett überholt und sonstigen Kleinkram am Front End wieder schick gemacht 😉 Wer kennt einen Montagetrick? Viele Grüße
-
Ich habe den Fehler gefunden, der Vierkant war nicht richtig quadratisch, eine Seite 19,98mm und die andere 20,09mm, jetzt passts ...
-
Hallöchen zusammen, hier im Forum war irgendwo die Rede von einem 20mm Vierkant in ca. 50cm Länge. Hatte ich gekauft und passt nicht wirklich. Meiner hat gemessen 19,98 mm. Hat jemand vielleicht das Originalwerkzeug in der Nähe und könnte mal kurz nachmessen? Dann könnte ich vielleicht noch etwas abschleifen. Vielen Dank!
-
Die Pri Stellung merkt man auch beim Drehen des Knopfes, der dann leicht nach innen wandert. Und: 42 ist auch meine Lieblingzahl 😉 Jochen, heute schon die nötige Ration Erdnüsse und ... gehabt? Da sollte man ja diesbezüglich in heutigen Zeiten in Übung sein/bleiben. Handtuch liegt bei mir auch immer in Greifnähe 🙂
-
Der Nachname Troiano ist auch weltklasse und die Web Seite ist versteckt hinter einem URL-Shortener aus der Dominikanischen Republik ... immer schön wachsam bleiben ! Leider geht "social engeneering" heutzutage deutlich raffinierter vor 😞
-
Ja, gerade hinter mir ... glücklicherweise waren meine Schieberführungen, Schieber und Unterdruckmembranen noch wie neu 😉 (erst 20 tKM). Ich war beim Rechnungspreis wirklich erschrocken und habe echt zunächst und spontan an Sondertuningteile gedacht ... Bei mir waren es nur die Nadeln/Schwimmernadelventil und natürlich alle O-Ringe/Dichtungen ...
-
OK, diesen Vergaserinsidertuningtipp kenne ich noch nicht 🙂
-
Kommissionierungssh.. für 741 € ?
-
Lardo ist mindestens ein besonders zubereiteter Speck ... wahrscheinlich mit hohem spezifischem Gewicht, da offenbar unter Druck gereift. Das könnte aber hier auch anders gemeint gewesen sein 😉
-
Sicher, richtig, daher ja die Frage, wie so ein Schaden passieren kann. Ein Fahrlehrer mit so einer Empfehlung für eine SV650 hat etwas Überlebenswichtiges nicht richtig verstanden oder es wurde nicht richtig kommuniziert. ichnixx hat aber ein anderes Hinterradbremsbedienungskonstellationsproblem aufgezeigt ... leider. Hat der Besitzer vielleicht nur Guzzi Kombibremse gekannt? Dazu fehlen natürlich nähere Informationen. Ich grüße jedenfalls Deine Kollegin recht herzlich ... möge Sie das Bremsen nun besser verstehen, als vom "Fahrlehrer" beigebracht. Viele Grüße
