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Matt

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Alle Inhalte von Matt

  1. Matt

    Ein trauriger Tag

    Moin Stefan, Dein Bikerkreis hat IMHO recht! Auch von mir allerbeste Genesungswünsche! Viele Grüße
  2. Matt

    Schrauber Shit !

    Hallo Dani, wie ich geschrieben habe, musste ich mir wirklich zügig eingestehen, dass Mathematik bei der Ermittlung des Ventilschaftverschleisses nicht wirklich zielführend ist. Der Name eines griechischen Geometrie-Mathematikers war der Einfachheit halber gefallen, da seine mathematischen Formeln heute noch vor Allem in der Schule gelehrt werden. Das hat also an dieser Stelle nicht wirklich etwas mit Philosophie oder Geschichte zu tun :) Drücke mir doch bitte lieber die Daumen, dass ich diesen "Kopfsalat" in das Eratzteilregal bekomme :) Vermutlich wäre statt Pythagoras der Begriff Dreiecksberechnung verständlicher gewesen? Eine Messuhr ist auch mittlerweile eingetroffen, da bei diesen geringen Toleranzvorgaben seitens T. an der Stelle mein "Handmeter" sicherlich versagen würde ;) Viele Grüße
  3. Matt

    Schrauber Shit !

    Moin Dani, für T300-Profis vielleicht, für mich als interessierten "Laien" aber sicherlich noch nicht. Ich bin zumindest noch lebendig und kann bzgl. T300 auch hier immer wieder dazulernen :) Viele Grüße
  4. Matt

    Schrauber Shit !

    Moin Jochen, bei Deiner differenzierten und langjährigen Erfahrung ist das alles richtig. Bei meinem aktuell verbauten Motor weiss ich aller Voraussicht nach erst in zwanzig Jahren, was alles gemacht werden muss (der ist ja noch so "neu", dass der Ventildeckel noch nie demontiert werden musste zur erstmaligen Kontrolle des Ventilspiels ;). Dieses Zylinderkopfprojekt interessiert mich ja auch nur deswegen, weil ich so etwas noch nie gemacht habe. Ob so ein gut und gebrauchter Ersatz-ZK dann vielleicht und irgendwann benötigt wird? Das kann ich nicht einschätzen, aber irgendwie beruhigt es mich, wenn ich einen im Regal habe :) Und: ich habe einen besseren Grund, hier regelmäßig in das Forum hineinzuschauen :) Wenn ich wider Erwarten vorher ein größeres Problem mit dem Motor bekomme und ich wegen meines Alters dann auch noch am öffentlichen Strassenverkehr teilnehmen darf, melde ich mich ganz sicher bei Dir ;) Viele Grüße
  5. Matt

    Schrauber Shit !

    Moin Jochen, dessen bin ich mir bewusst und ich befinde mich ja auch in einer recht komfortablen Lage mit einem noch prima funktionierenden Motor, bei dem jetzt das erste Mal das Ventilspiel geprüft werden sollte und einem zusätzlichen und vielleicht rettbaren Kopf, der für mindestens weitere 30-40 tkm tauglich werden könnte. Das müsste dann bei uns für ca. 40 Jahre reichen ;) Unsere zeitlos schöne Speedy gehört angemeldet, geTÜV't, gepflegt ! Das wäre für uns ein finanziell machbarer Weg, der mir auch Freude bereitet. Sollte die Speedy wieder zu einem reinen und täglichen Transportmittel werden und daher mehr Laufleistung pro Jahr "auf die Uhr" bekommen, sähe das sicherlich anders aus. Aber das kann ich nicht erkennen bei einem Oldtimer. Der ist doch für Freude da und nicht für kilometerfressende Touren (für die ich oder der fahrerische Nachwuchs ohnehin keine Zeit habe). IMHO liegt die Entscheidung bei jedem selbst und wenn ich mich recht erinnere, waren ganz früher eh bei 50 tkm komplette Überholungen fällig, da können wir bei diesem "Leistungsmotor" ja eigentlich noch froh sein. Ernüchtend ist m.E. eher, dass die seinerzeitigen Berichte aus namhaften Motorradzeitungen bzgl. Langzeittests retroperspektiv nicht stimmen und T. hat solche Berichte sicherlich gefreut und konnten ihre Qualitätsanforderungen absenken oder haben irgendwann das Material von Zulieferern auch nicht mehr geprüft. Da war doch was mit 1/4 Verschleiss auf 50 tkm? Eine "Katze mit vier Leben"? IMHO und viele Grüße
  6. Matt

    Schrauber Shit !

    Moin Jochen, herzlichen Dank und oh jeeeh! Dagegen sehen meine ja fast wie neu aus. Deine Bilder sagen viel und helfen mir bei meiner Beurteilung wirklich sehr weiter. Bis zur Rasiermesserstärke hätte ich noch 2mm "Verschleisszeit" und wenn die bei mir verbauten Shims von den Abmessungen her plausibel sind, dürften meine Ventile noch ca. weitere 0,75 mm einschlagen. Wenn ich die Einstelltabelle im WHB richtig interpretiere dürfen die insgesamt ca. 1,2 mm einschlagen, bis die dünnsten Shims erreicht werden (vorausgesetzt, die Ventilsitze bleiben bis dahin im Werksmaß). Wenn mein Messwerkzeug für die Ventilführungen eingetroffen ist und ich das auch noch einmal beurteilen konnte und ich hier im Forum unter "Suche" je zwei Ein- und Auslassventile anfrage, wisst Ihr, wo "die Reise" mit diesem Kopf hingehen soll :) , bestenfalls als für uns recht gutes und vermessenes Ersatzteil ins Regal. Besten Dank und viele Grüße
  7. Matt

    Schrauber Shit !

    Moin Eddy, ich habe es mir fast gedacht, dass irgendwelche "chemisch wirkenden Haushaltsmittelchen" in der heutigen Zeit bei diesen Verkokungen nicht wirklich weiterhelfen und in der Werbung wird meistens ja auch zu viel versprochen. Dann gehe ich vorsichtig mechanisch daran. Danke! Ich werde diesen ZK weiter analysieren, dabei hoffentlich viel dazulernen und wenn meine Reparaturperspektive positiv ausfällt kann ich ja weiter berichten. Ein Bild von einem völlig verschlissenen Einlassventil wäre für mich trotzdem hilfreich. Vielleicht hat jemand eins? Viele Grüße
  8. Matt

    Schrauber Shit !

    Moin Eddy, danke für das Recherchieren. Ich lege einmal ein Bild meiner noch geraden Ventile an (richtig gereinigt habe ich sie leider noch nicht bekommen, ich wollte da mechanisch noch nicht ran. Diese Verkokungen sind schon hartnäckig, Superbenzin, Benzinzusatz pur, Backofenreiniger, DOT 5.1, Abbeizer, Dichtungsentferner hat schon einmal nicht wirklich geholfen, Salzsäure habe ich mich noch nicht getraut ;) Was nehmt ihr?). Shimstärke Auslass war in diesem Fall 2,80 und Einlass 2,75. Passt das in etwa zum Tragbild oder stand wohlmöglich gerade Neueinstellen an? Einschätzungen sind herzlichst willkommen! Schaftspiel habe ich noch nicht messen können und Einschleifpaste könnte ich auch noch kaufen, danach sieht man bekanntlicherweise etwas besser. Viele Grüße Nachtrag: ich habe gerade ein Ventileinschleifset gekauft und eine Messuhr. Kann man auch bei negativem Ausgang dieses Projekts gut für andere Projekte gebrauchen :) Noch ein Nachtrag: Hätte jemand ein ein Bild von einem Einlassventil, bei dem sicher die letzte und kleinste Shimgröße nicht mehr für ein passables Ventilspiel passen würde? Das könnte für eine Einschätzung ja auch hilfreich sein.
  9. Matt

    Fast fertig!

    Moin Jens, bei WoT finde ich Hauptdüsen ab 105 und bei Triumph Leipzig im Teilekatalog 127,5 für den mittleren Zylinder bei einer Sprint. Das macht es wahrlich nicht einfach bei der Identifikation einer "richtigen" Hauptbedüsung. Daher ja mein Hinweis auf den Zündkerzencheck "Pflicht" oder der Hinweis von Eddy mit der "Kür" (Lamdasonde/Prüfstand, wofür vermutlich die Krümmer optisch "geopfert" werden müssten). Eine 120er in der Mitte dürfte vermutlich ja auch funktionieren, wenn auch vielleicht nicht optimal. Da spielen aber bekannterweise noch viele andere Einflussgrößen eine Rolle. Vornehmlich frische und luftabdichtende O-Ringe im Vergaser wirken sich positiv aus (so vermutlich nicht nur bei mir IMHO), aber mit der Angelegenheit hast Du Dich ja schon auseinandergesetzt und alles erneuert. Bei meiner letzten Vergaserrevision habe ich leider auf die HD's gar nicht geachtet, war ja ab Werk und dann geht man natürlich davon aus, dass das passt. Wenn eine 120er als nicht mehr verfügbar im Teilekatalog gelistet wird, heisst das ja auch m.E. nicht, dass sie falsch ist oder so häufig nachgefragt wird, dass die Produktion nicht "hinterherkommt". Bei Topham gäbe es die vermutlich noch und dann stellt sich natürlich die Frage, warum T. die nicht mehr anbietet oder T Leipzig 127,5 als Ersatzteil präferiert. Wie gesagt ist dieses Thema bei unseren Lady's kurz vor Einführung von Einspritzanlagen und verschärften Abgasbestimmungen m.E. nicht einfach. Bei meinen 80er Jahre Moppeds ist das glücklicherweise alles sehr eindeutig dokumentiert und funktioniert auch zuverlässig und darf gefahren werden ohne AU. Viel Erfolg und viele Grüße
  10. Matt

    Schrauber Shit !

    Moin Eddy, super, das Herstellungsdatum des ZK konnte Jochen ja dankenswerterweise entschlüsseln, 11.4.97 (vermutlich dann englisches Datumsformat). Wenn es dazu in etwa eine Motornummer gäbe wäre das sicherlich ein sehr wichtiger Indikator. Ich versuche gerade schonend die Ventile zu reinigen. Wenn es gut geht und die Verkokungen sich auflösen stelle ich hier einmal Bilder vom Zustand ein. Die Einlassventile sehen allerdings nicht unverschlissen aus, aber ich habe diesbezüglich ja überhaupt keine Erfahrungen. Ich wünsche mir gerade, Du wärst mein Nachbar ;) Dann wäre die Ventilführungsfrage bei deinem Messwerkzeugsequipment vermutlich sehr schnell geklärt :) Pythargoras habe ich gerade für eine Rechnung verworfen. Ich werde mir vermutlich eine Messuhr besorgen, ein noch gutes Ventil zur Hälfte in die Schaftführung einbringen, horizontal bewegen und messen. Wenn oben gemessen einlasseitig dann mehr als 0,14 und auslasseitig mehr als 0,18 herauskommt, wäre das zumindest genauer, als mein Handmeter ;) Für eine grobe Voreinschätzung könnte das ja reichen. Nochmal danke und viele Grüße Nachtrag: die Schadenshistorie ist mir ja leider nicht bekannt. Aber da können schon heftig Kräfte wirken. Habe ich das einmal hier erzählt? Wenn ein Speedy Motor richtig defekt geht, lässt sich von vorne direkt auf die Kurbelwelle schauen und die Ausgleichswelle geht nur deswegen nicht verloren, weil die Krümmeranlage das verhindern kann. Das war glücklicherweise für mich früher kein Problem, da noch Werksgarantie vorhanden war und dafür habe ich jetzt 6 Gänge und möglicherweise irgendwann Ventilprobleme oder AFL :)
  11. Matt

    Fast fertig!

    Moin Jens, wie schon per PN kommuniziert ist das offenbar nicht so einfach, da T. genau an dieser Baustelle auch im WHB Änderungen vorgenommen hat. In den letzten Ausgaben des WHB wurde offenbar die CO Schrauben-Grundeinstellung weggelassen und explizit die zylinderselektive CO Messung vorgeschlagen. In den aktuellen Teilelisten lässt sich für den mittleren Zylinder 127,5 für die Hauptdüse finden. In meinem 94er WHB finden sich noch Angaben zur CO Schraube, in deinem WHB offenbar auch, im 99er WHB dann nicht mehr. Mein Hobby-ZK auf der Werkbank zeigt genau für den mittleren Zylinder auch: zu mager, die dazugehörige Zündkerze ist auch vom Aufbrand sehr hell. Die Kombination CO Schraube 2,25 und HD 120 passt vermutlich für das innerstädtische- und Landstraßenfahren. Dafür war ich aber früher viel zu jung :) Das Thema dürfte etwas für die sehr langjährig Erfahrenen hier sein. Es sollte klar sein, woher die weiteren und detaillierteren Antworten erwartbar sind :) Wie war noch mal der alte Test für Vergasermodelle? Eine großzügig bemessene Strecke schnell fahren, anhalten und Zündkerzenbild prüfen. Wenn Verdacht auf zu mager aufkam, wurden früher mittels Reibahle die Hauptdüsen aufgerieben, bis es gepasst hat. Das kann sich zeitlich schon einmal hinziehen. Wenn ich mir meine TÜV Berichte so ansehe, müsste eine Vergaserrevision bei dem BST36 vermutlich auch alle 10 Jahre durchgeführt werden. 2006 war ich schon unter 1% CO und jetzt mit neuen O-Ringen bin ich wieder bei 2,7 (unselektiv hinten gemessen). Vergasermotoren sind ja nicht ganz zu Unrecht aus der Mode gekommen. Viel Erfolg und viele Grüße
  12. Matt

    Schrauber Shit !

    Moin, vielen Dank, dann habe ich eindeutig noch die Alten ... schade eigentlich ... Viele Grüße
  13. Matt

    Schrauber Shit !

    Moin Eddy, allerherzlichsten Dank für Deine überaus hilfreichen Kommentare! Heute konnte ich noch beginnen, die Ventile zu reinigen, um die dortigen Verschleisserscheinungen besser beurteilen zu können bzw. irgendwann beurteilen zu lassen (optimalerweise natürlich hier im Forum ;) Ein Bild von dem Fremdteil unter den Ventilen stelle ich einmal ein. Das Material mit den Abmessungen 0,4 x 2,3 mm scheint aus so etwas wie Federstahl gefertigt worden zu sein und ist leicht magnetisch. Die noch vohandene Rundung könnte zur Zylinderbohrung passen. Wegen des Verschleissmaßes der Ventilführungen könnte ich einmal rechnen, wenn ich die Länge der Ventilführung ermittelt habe und die Länge eines intakten Ventils (Pythargoras müsste dafür eigentlich reichen). Wenn das jemand schon einmal gerechnet und gemessen hat, wäre das sicherlich präziser als gefühlt/geschätzt. Hat das jemand vielleicht schon einmal gemacht? Da ich keine Historie von dem Kopf habe und ein Herstellungsdatum vermutlich klar ist, aber keine Motornummer vorhanden ist: gibt es optische Unterscheidungsmerkmale zwischen den verschleissanfälligen Ventilen und den neueren? Das wäre dann ja auch noch ein Indikator bzgl. der Entscheidung für oder gegen eine Überholung. Nochmal Danke und viele Grüße
  14. Matt

    Schrauber Shit !

    Ich hatte vergessen noch eine Frage zu stellen. Sind die schwarzen Punkte beim Bild vom Lagerbock normal? Wären das kleinste Lunker? Ich kann zumindest an den Stellen minimale Vertiefungen erspüren. Und wer den Hersteller des Werkzeugs nicht erkennt: Firma LUST, das hat doch auch etwas :) Viele Grüße
  15. Matt

    Schrauber Shit !

    Hallöchen in die werte Runde, angeregt durch diese Beiträge war ich heute motiviert und habe meinen gebraucht besorgten und teildefekten Zylinderkopf zerlegt und partiell auch schon vermessen können (im Rahmen meiner Möglichkeiten). Brennend interessiert mich natürlich eure Meinung dazu, ob der noch rettbar ist. Herausbekommen habe ich bisher: - Kopf ist plan und ich würde den gegebenenfalls mit einem 600er bis 1000er Schleifblock leicht abziehen wollen - Ventilsitze liegen gemäß WHB alle im Neumaßbereich (ca. 1,1 mm), ein Ventilsitz in Zylinder 1 hat einen kleinen Krater/Impact (siehe Bild). Das hätte ich eigentlich viel schlimmer erwartet - die vorgefunden Shims waren in der Range 2,70 - 2,90, die meisten lagen bei 2,75 - 2,80. Die Ventile sehen daher entsprechend aus, ich würde sie aber vermutlich nicht mehr einbauen wollen. - die Nockenwellenlagergasse sieht für mein Befinden recht gut aus. Ein Lager hat leichte Riefen, leider kopfseitig (Lagerbock B, siehe Bild) - Der ominöse Metallstreifen hat die Abmessung 0,4 mm x 2,3 mm. Wäre das eventuell ein Teil eines Ölabstreifrings? Falls ja, muss in dem Zylinder einiges los gewesen sein. Wie käme der sonst dahin? - Eine Ventilführung hat einen Riss (siehe Bild) und alle Ventile aus Zylinder 1 sind Kernschrott (siehe Bild), ich bekam die nur mit dezenten Schlägen eines Mini-Hammers heraus. Alle intakten Ventile hatten oben noch keinen Grat, ließen sich also leicht von Hand entfernen. Ich stehe jetzt vor der Herausforderung, den Verschleiss der Ventilführungen zu beurteilen. Laut WHB liegt das Spiel bei 0,04. Da habe ich noch keine richtige Idee, wie ich das messen/ermitteln kann. Früher gab es die "Ventilwackelmethode", also neues Ventil in die Führung einbringen und schätzen. Wie macht ihr das? Da ich mitunter auch Life Hacks liebe gibt es noch ein Bild von meinem Ventilwerkzeug (seinerzeit schnell gebaut für meinen T160 Kopf), das hat tatsächlich gepasst :) Das angeschweisste Rohrstück ist 1 zöllig. Mein Ziel könnte sein, den Kopf wieder soweit herzurichten bzw. herrichten zu lassen, dass er noch ca. 40 tkm weiterleben kann. Da der fahrerische Nachwuchs mittlerweile über Semesterticket, Fahrräder für innerstädtischen Verkehr usw. verfügt sind für den reinen Hobbybetrieb keine Fahrleistungen > 2 tkm pro Jahr erwartbar. Der aktuell verbaute Motor hat zwar erst ca. 12 tkm hinter sich, aber ich bin eben so ein "Ersatzteilregaltyp" und erhalte gerne brauchbare Dinge. Zudem könnte ich bei so einer Aktion etwas dazulernen (was mir glücklicherweise immer noch Freude bereitet). Ach ja, laut WHB werden die Ventilführungen bei Verschleisserscheinungen nicht getauscht, sondern der komplette Kopf. Das wäre in diesem Fall natürlich keine Option. Ein professioneller Motoreninstandsetzer wird das aber vermutlich hinbekommen. Freue mich auf eure Einschätzungen. Viele Grüße
  16. Matt

    Fast fertig!

    Moin Eddy, das mit dem "nicht so einfach" bezog sich auf die zylinderselektive CO-Messung hier im Münsterland. Ich habe lange suchen müssen und als dann eins "aufgetaucht" ist hat es vermutlich nicht ordnungsgemäß funktioniert. Es blieb dem sehr guten Meister (Rennmoppeds) dann leider nichts anderes übrig, als "nach Gefühl" einzustellen. Das hat er aber topp hinbekommen ;) Viele Grüße
  17. Matt

    Fast fertig!

    Nachtrag: Luftfilter ggfls. erneuern (habe ich incl. Kasten nach 28 Jahren und wenig Laufleistung gemacht) und alle Ansaugwege prüfen. Wer sehr genau ist, sollte auch prüfen, ob der Stopfen beim Abflusschlauch des LuFi's noch da ist. T. musste ja damals schon die strengeren Abgasvorschriften des US Marktes berücksichtigen und hat dann offenbar alles genau darauf abgestimmt, was bei einem reinen Saugmotor sicherlich nicht einfach gewesen sein sollte. IMHO ... Wenn ich mir so meine 76er LM mit Dellorto's und Beschleunigerpumpen dagegen ansehe wird mir zumindest klar, warum es da eigentlich eher keine "Kolbenlöcher" gibt. Viele Grüße
  18. Matt

    Fast fertig!

    Moin Jens, herzlichen Dank schon mal für die Bilder und den Bericht. Mir steht das irgendwann noch einmal bevor (im Augenblick glücklicherweise noch nicht, ich muss jetzt erstmalig das Ventilspiel prüfen ;) Vergaser korrekt einstellen erweist sich heutzutage als nicht so einfach (viel einzustellen gibt es eh nicht). Wichtig ist die Überholung (z.B. reinigen und alle O-Ringe neu und den Choke nicht vergessen), je nach dem, wann es das letzte mal gemacht wurde. Falls die Historie nicht bekannt ist, alle Düsen auf richtiges Maß prüfen. Dann erfolgt die Grundeinstellung nach WHB. Für die Feineinstellung wird ein geeichtes CO Messgerät benötigt, was kaum noch Jemand besitzt, zumindest nicht im Münsterland. Bei der Überholung müssen die Vergaser nicht voneinander getrennt werden. Wer das macht, muss natürlich wieder synchronisieren. Ich konnte mir das ersparen, da die Lady danach wieder lief wie ab Werk. Unsere Speedy wird allerdings auch nicht "artgerecht" und "kreiselnd" bewegt ;), da kommt es auf etwas Leistung oder "bessere" Beschleunigung nicht wirklich an. Falls Du den Mikuni BST36 verbaut hast: da hätte ich eine Teileliste und wer der Händler ist: hier sicherlich bestens bekannt. Viel Erfolg!
  19. Moin Jochen, Du angstbefreiter Felix ;) Wo ich herkomme, hatten 80% aller Moppeds "Kuchenbleche", da hat man sich schon Sorgen bei Zulassungen gemacht. Bevor das aber jetzt zu Off Topic wird: @Karsten: wünsche präzise Messgeräte und viel Glück/Erfolg! Viele Grüße
  20. Schon klar, aber wer kennt nicht die Angst von früher, bei der Zulassung ein "Kuchenblech" verpasst zu bekommen ;) Das Feld nimmt ja Fläche weg. Wunschkennzeichen gab es ja nicht so einfach wie heute. Als ich meine nun 49 Jahre alte T vor 21 Jahren wieder zulassen wollte kommunizierte ich mit der Z-Stelle sehr behutsam und fragte nach einem freien Kennzeichen mit einer solo 1. Es gab tatsächlich noch zwei Buchstabenkombinationen WC und DC. Es dürfte klar sein, wofür ich mich entschieden habe ;) Und: ich musste keinen Aufpreis zahlen! Viele Grüße
  21. Moin, Kennzeichen erhalten bis 2025? Das verstehe ich jetzt nicht. Lass die Schöne einfach angemeldet. Und: viel Erfolg bei der Revision! Ich wünsche wenige weitere Baustellen beim Zerlegen! Viele Grüße
  22. Moin, oh jeeeh! Getriebeausgangswelle scheint bei Daytona 900/1200 und Speed Triple 900 identisch zu sein. Teilenummer 11800010-T0301. Ich kann aber leider nicht finden, ob es die noch neu gibt (überall OBS?) Gewinde schneiden ... mhhh ... das dürfte eine Frage des Stahls sein, ob das mit "Bordmitteln" geht. Erfahrungsgemäß ist oder sollte so eine Ausgangswelle "hochfest" sein. Ich vermute, dass da ein guter Instandsetzer vielleicht weiterhelfen kann. So ein Schadensbild habe ich noch nie gesehen :( Viel Erfolg!
  23. Und noch wichtig IMHO: Ölstand prüfen! Wenn über den Winter kontinuierlich Sprit dazugekommen sein sollte, könnte ein Ölwechsel vielleicht auch nicht schaden. Viel Erfolg!
  24. Und: vor dem ersten Starten bei Verdacht auf Sprit in einem Zylinder vorher unbedingt die Zündkerzen entfernen. Bei Pri Stellung sollten die Vergaser eigentlich nicht überlaufen. Das tun die nur bei nicht richtig schließenden Schwimmernadelventilen. Viel Erfolg!
  25. Moin, Nachtrag: natürlich vorausgesetzt, das der Seitenständer und die Aufnahme am Rahmen noch Original ist.
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