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Matt

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  1. Moin Dani, danke, die scheint von den Herstellerspezifikationen zu passen. Wenn ich "Cycle Applications: Iimit initial current to 4.95A. Charge until battery votage (sic!) (under charge) reaches 14.8 to 15.0 volts at 68'F(20•c). Hold at 14.8 to 15.0 volts until current drops to under 230mA. Battery is fully charged under these conditions, and charger should be disconnected or switched to "float" voltage." richtig interpretiere müsste die passend zur Lima sein. Viele Grüße
  2. Moin Yordi, 15 Mal Starten auf 5km ist schon eine Leistung für eine Batterie. Die gemessenen Werte danach sind IMHO plausibel. Wenn die beim Starten bei 10,1 Volt noch anspringt ist das ein Indikator für eine gut desingnte elektronische Zündung, die dann ja noch funktioniert. Die 14,2 V bei Halbgas sind ein Zeichen dafür, dass die Batterie sich im vollen Ladezustand befindet, dann arbeitet die Lima am Limit und die Batterie gönnt sich sozusagen einen "gehörigen Schluck" Strom (bei Batterieladegeräten wird das auch immer so angezeigt). Wenn die Ruhestrommessung 0 A angezeigt hat ist das doch auch sehr prima. Dann hast Du keine Uhr und keine Alarmanlage verbaut und sogen. Kriechströme (minikleine Kurzschlüsse Plus gegen Masse) scheinen auch nicht vorhanden zu sein. Wenn Du Muße hast könntest Du bei einer voll geladenen Batterie erst die Batteriespannung messen und dann vorne z.B. am Scheinwerfer (Lampensockel bei entfernter Birne bei Licht ein) nachmessen. Wenn da ein signifikanter Spannungsabfall messbar ist, stimmt etwas mit den Steckverbindungen dorthin nicht. Ich habe, wie gesagt, einmal 1,5V bei einer Italienerin gefunden. Der Schalter an dem Kupplungshebel lässt sich (aus der Erinnerung heraus) einfach ausbauen und zerlegen/reinigen, was natürlich keinen Sinn macht, wenn der Kontakt schon "verbrannt" ist. An den Schalter des Seitenständers kommt man nicht gut heran. Bei uns hing mitunter der Druckstift (lässt sich mit der Hand dann aber herausziehen). Wünsche weiterhin, dass Du viele zielführende Erfahrungen sammelst. Noch ein Nachtrag: habe ich das richtig in Erinnerung, dass bei ausgeklapptem Seitenständer und gezogenem Kupplungshebel das Mopped starten sollte und nach einklappen des Seitenständers und Einlegen eines Ganges das Mopped ausgeht, wenn der Seitenständerschalter nicht gelöst ist? Oder andersherum: bei eingeklappten und funktionierendem Seitenständerschalter das Mopped nicht anspringt, wenn der Schalter am Kupplungshebel nicht richtig funktioniert? Ich werde langsam alt oder das Mopped ist zu lange ausser Haus und Sicht beim fahrerischen Nachwuchs ;)
  3. Moin Dani, ich bin jetzt nicht der "Batterienflüsterer", aber eine Hawker SBS8 ist z.B. mit 12 Jahren Lebensdauer in den Specs angegeben wenn die Ladespannung unter ca. 14V liegt). Eine gute Blei-Säure sollte 5 Jahre eigentlich auch hinbekommen bei guter Pflege (wobei diese sich in der weiter zurückliegenden Vergangenheit auch bei sogen. Markenbatterien IMHO verschlechtert hatten: Stichwort Verlagerung der Produktion gaaanz weit in den Osten, verunreinigtes Blei usw.). Hast Du die genaue Bezeichnung der Motobatt? Vielleicht lassen sich ja Hersteller Specs dazu finden. Mein Glaube an die sehr hochpreisige Hawker Technik ist zumindest nicht mehr vorhanden. Das wurde mir irgendwann zu kostspielig. Das sind aber jetzt nur meine eigenen gesammelten Erfahrungen. Viele Grüße
  4. Moin Yordi, das sieht doch zunächst gut aus. Messe mit dem Gerät einmal eine relativ neue 1,5 Volt Batterie bei Messeinstellung 20 Gleichstrom. Da sollten dann ca. 1,5 - 1,56 Volt angezeigt werden (mich wundert gerade ein Wert von 0,9, wenn nichts gemessen wird). Bei der Ampère Messung für "stille Verbraucher" müsstest Du das Messgerät auf 200m einstellen. Im Bild steht das Gerät auf Wechselstrommessung. Die 14,7 V Halbgas Gleichstrom kommen mir etwas hoch vor. Das könnte ein Indikator für einen nicht richtig funktionierenden Lichtmaschinenregler sein. Bei der Ruhestrommessung sollte es egal sein, ob Du die Plusseite misst oder die Minusseite. Bei der Strommessung würde ich mit 10A beginnen, dazu muss der rote Messtecker bei 10A eingesteckt werden. Wenn da nichts gemessen werden kann und auch bei 200m, dann ist kein "stiller Verbraucher" am Werk. Wie gesagt, die Batterie sieht gut aus, nur die Ladespannung erscheint mir etwas hoch. Das vertragen einige Batterien dann weniger gut. Viele Grüße Nachtrag: ich lese gerade, dass 14,7 bis 14,8 Volt wohl passen würden für Blei-Säure Batterien. Für AGM oder Gel Batterien wird aber weniger empfohlen, um Batterieschäden zu vermeiden (daher gibt es für diese Batterietypen auch passend einstellbare Ladegeräte). Welche Batterietypen sind bei Dir denn vorher defekt gegangen? Unsere Hawker sind alle frühzeitig in Moppeds vor 1994 "gestorben". Z.B. Hawker SBS8 und hier eine plausible Erklärung dafür: https://drbigtechnikhrt.blogspot.com/2015/01/tipps-zur-nutzung-der-hawker-sbs8.html Tja, da will man sich und dem Mopped etwas Gutes tun und wird offenbar beim Batteriekauf nicht immer gut beraten. Tritt das "Glimmenproblem" bei der aktuell verbauten Blei-Säure Batterie noch auf? Die Messwerte sehen m.E. optimal aus.
  5. Moin Yordi, Herausforderungen annehmen und autodidaktisch dazulernen. Autodidaktik hat natürlich auch Grenzen. Ich liebe daher dieses Forum. Viele Grüße
  6. Moin Yordi, und damit kann man noch viel mehr sinnvolle Dinge tun. Häufig liegen den einfachen Baumarktmultimetern keine Anleitungen bei. Hier bekommt man schon einmal einen Überblick: https://www.conrad.de/de/ratgeber/handwerk/multimeter-anleitung.html Als Hobbyist auch von Reparaturen alter Verstärker komme ich damit vielen Fehlern auf die Schliche (Transistoren, Widerstände, Gleichrichter usw.). Dann sollte man aber auch vernünftig Löten und Entlöten können. Aber wenn Dein Wecker versagt, willst Du bestimmt auch wissen, ob der Wecker defekt ist oder nur die Batterie. Ich habe mittlerweile 4 Multimeter an verschiedenen Stellen griffbereit und die kommen auch regelmäßig zum Einsatz. Im Moppedbereich lassen sich damit auch prima Sicherungen überprüfen (manchmal sehen die heile aus, sind sie aber dann mitunter nicht) oder Spannungsabfälle im Kabelbaum prüfen (hatten wir bei unserer Saturno. Da blieben 1,5V von der Batterie zum Scheinwerfer "auf der Strecke" und das war die Ursache für schwaches Licht im Standgas, wo die Lima noch nicht richtig gearbeitet hat. Die Boyer Zündanlage bei der T160 mag z.B. auch nicht funktionieren, wenn die Batterie nicht mehr gut ist und beim Elektrostart auf 10V oder darunter absackt, beim e-Bike Akku der Gattin konnte ich auch mit so einem Gerät feststellen, dass offenbar der sogen. Balancer für das Laden nicht mehr richtig arbeitet. Ich habe mit einem speziellen Ladegerät den betroffenen Teil des Akkus wiederbeleben können: ein neuer Akku kostet 800€). Mögen Dir viele Elektroentsorgungen und Werkstattbesuche wg. Elektrikproblemen künftig erspart bleiben. Viele Grüße
  7. Nachtrag: solltest Du ein Messgerät/Multimeter haben, benötigst Du eigentlich auch ein zweites Multimeter, um die Batterie des Multimeters prüfen zu können. Die haben häufig eine 9V Blockbatterie verbaut, die bei Ermüdung dafür sorgt, dass völlig unplausible Messwerte angezeigt werden. Nur so als Hinweis ...
  8. Moin Yordi, das glaube ich nicht ;) Wer Mopped fahren kann und überlebt ist IMHO grundsätzlich klug! Hast Du ein Multimeter? 1. Voltmeter einstellen auf Wert 200 Gleichstrom 2. Batterie messen bei Zündung aus (sollte so um die 12,6 - 12,8 V sein, wenn vollgeladen) 3. Batterie messen bei Zündung ein (sollte nur geringfügig weniger sein, so 12,4 - 12,6 V?) 4. Batterie messen beim Startvorgang (sollte nicht weit unter 11 V absacken) 5. Wenn Mopped läuft Batterie messen (sollte dauerhaft um die 13,8 Volt sein, dann läuft die Lima. Wenn da etwas schwankt könnte es ein Wackler im Lima Gleichrichter sein) Neue Batterien können auch DOA (Dead on Arrival) sein, da hilft nur messen. Beim Ruhestrom messen musst Du das Plus Kabel von der Batterie trennen und ein Ampèremeter dazwischen montieren und messen (keine Zündung ein und erst recht nicht starten, das dürfte sonst bei einem einfachen Multimeter einen Defekt am selbigen verursachen). Wenn über 0,02 A (also 20 mA) gemessen werden, hast Du einen stillen Verbraucher, der Dir die Batterie entleert (bei PKW gerne defekter Schalter für Handschuhfachbeleuchtung oder Türschalter für Lichtquellen, die defekt sind). Das sind IMHO kleine Maßnahmen, die den mitunter umständlichen Weg zur Werkstatt vermeiden helfen. Wenn Du einen Verdacht auf eine defekte Zelle in der Batterie hast, kannst Du auch ein passendes Ladegerät anschließen und dabei die Spannung messen. Wenn nicht mehr als 10,2 Volt gemessen werden können ist vermutlich eine Zelle defekt (ich habe hier mittlerweile 4 eigentlich hochwertige (laut Werbung) Batterien zu liegen, wo das der Fall ist: alle von Hawker). Für den Preis bekomme ich mehrere Blei-Säure Batterien. Viel Erfolg!
  9. Nur so eine Idee: wurde bei den ganzen Untersuchungen auch der Ruhestrom der Batterie gemessen, also wenn die Maschine aus ist? Und falls ja, wie hoch war der? Ein weiterer Indikator ist auch eine Spannungsabsenkung über einen gewissen Zeitraum (wenn das Mopped also z.B. einmal eine Woche nicht bewegt wird). Das bekommt man ja mit einem handelsüblichen Voltmeter für 10€ heraus. Bei einem Kurzschluss in einer Batteriezelle kommst Du ja auch nicht viel über 10 Volt, wenn die Maschine läuft, also die Lima liefert. Ursachen können vielfältig sein, z.B. auch eine defekte Diode irgendwo, die den Strom fliessen lässt, ohne eine Sicherung auszulösen. Viel Erfolg
  10. Matt

    Reifentheater

    Genau, darum werde ich jetzt wohl nicht herumkommen. Ich meine, ich hätte aber noch Bestandsschutz. Der TÜV bereitet mir da auch eher weniger Kopfzerbrechen, sondern eher die Terminfindung, -buchung bei der Zulassungsstelle hier für die neuen Papiere (schade, dass der Brief von 1994 dann weichen muss, ich hoffe, der wird dann nur entwertet und ich kann ihn behalten). VG
  11. Matt

    Reifentheater

    IMHO würde das hier aber nur bedeuten: vorne und hinten gleicher Hersteller und Typ? Die Marke ist ja glücklicherweise nicht festgeschrieben. Bei mir stehen leider Marken und Typen im Brief :( Die werden vermutlich nicht mehr hergestellt. Dieses Frühjahr beim TÜV Süd gab es aber keine Probleme.
  12. Matt

    Reifentheater

  13. Matt

    Reifentheater

    Danke für dieses für mich verständliche Video, da muss ich einmal meine ganzen Papiere studieren. Viele Grüße
  14. Hallöchen in die Runde bzw. an nOOz, 25 tKm können m.E. schon einen AFL Defekt bei T300 begründen: Altersschwäche der Feder. Hier wurde u.A. schon einmal darüber diskutiert: Dieser AFL ist m.E. leider eine Fehlkonstruktion. Viel Erfolg!
  15. Hallo Eddy, Du wirst es nicht glauben. Ich habe heute vor Ort gefragt und meine Lieblingsprüforganisation würde einen Bosch Tester herausgeben. Da fehlt nur noch ein Ersatzteil, das er versuchen möchte zu besorgen. Ich lasse da immer alle meine Motorräder prüfen und er selbst ist auch gerne zweirädrig unterwegs. Und besten Dank an Jochen für das Angebot. Ich bin sehr gespannt. Viele Grüße
  16. Hallo Eddy, genau, Deine gemessenen Abweichungen von 9% sind ja nicht irrelevant und die Kerzenbildprüfung aus alten Tagen ist auch eher ungenau und aufwendig (ich erinnere mich gerade an alte Anleitungen dazu). Da muss ich wohl noch einmal hier im Münsterland selbst recherchieren, wer einen funktionierenden AGT hat. Meine Lieblingsprüfstelle ist der TÜV um die Ecke. Der ist manchmal für meine Begriffe übergenau, aber das stört mich nicht, denn vier Augen sehen eben manchmal mehr. Morgen bin ich wieder einmal da (mit einem sogen. Freizeitfahrzeug) und freue mich auf die Konversation. Solche Menschen prüfen ja auch mehr, als nur Motorräder. Schön fand ich kürzlich auch, dass er in seiner kleinen sichtbaren Sammlung im Kundenbereich einen gebrochenen Stummellenker von unserer Guzzi ausgestellt hat ... und der war nicht nach einem Unfall gebrochen, sondern von alleine nach einer Winterpause (aber das wäre ja eine andere "off topic" Geschichte). Der ist aber leider so genau, dass er für eine zylinderselektive CO Prüfung sicherlich nicht zur Verfügung stehen möchte, bzw. er es gar nicht darf wg. möglicherweise vertraglichen Regelungen. Wie dem auch sein mag: meine Meinung: wer seit 20 Jahren oder mehr unüberholte Mikuni's fährt, bekämpft doch auch nur Symptome mit einer zylinderselektiven CO Messung? Die Vergaser funktioniern mit ausgehärteten O-Ringen doch auch nicht mehr richtig bzw. gar nicht mehr. Der Weg wäre daher m.E. zuerst penible Vergaserrevision und danach zylinderselektive CO Messung. Drücke mir einmal bitte "die Daumen", das ich hier jemanden finde, der die zylinderselektive CO Messsung durchführen kann. Viele Grüße
  17. Moin Jochen, das ist sehr korrekt, aber wenn kein AGT in der "mittleren" Nähe vorhanden ist, der funktioniert, wird es ja doch eher schwierig. Ich konnte hier keine Firma ausfindig machen, die ein funktionierendes bzw. kalibriertes AGT hatte ;( Unsere Speedy wurde nach einem m.E. penibel überholten Vergaser von einer recht guten Motorradwerkstatt klassisch eingestellt und nun obliegt es mir, das Kerzenbild regelmäßig zu prüfen. Wie bei meiner ehemaligen FJ 1100. Selbst der nächstgelegene T Punkt hatte kein passendes AGT. Mein absoluter Lieblingsmeister für Guzzi hatte sogar Lamda-Sonden Aufnahmen in den Auspuffkrümern verbaut, aber das hielt ich dann doch für "oversized" für eine nicht Rennmaschine. Wenn Du Jemanden kennst im Bereich Münsterland, der ein funktionierendes AGT hat, würde ich mich sehr über Kontaktaten freuen. Viele Grüße
  18. Moin Karsten, was haben die denn "etwas ungenau" gemessen? Meine war bis auf 0,2 - 0,4 CO nach ca. 20 Betriebsjahren abgemagert. Nach einer kompletten Vergaserrevision habe ich sie zur zylinderselektiven CO Einstellung in eine gute Werkstatt gebracht, die sich ein CO Gerät dann aber leihen musste. Leider waren die Messergebnisse dann unbefriedigend. Ich vermute, das Messgerät war nicht mehr in Ordnung. Die AU hat dann aber wenigstens 2,7 CO ergeben. Welche Vergaser sind bei Dir verbaut? Falls Mikuni: da werden gerne sehr viele O-Ringe hart und porös. Größere Düsen dürften das lediglich kaschieren und dauerhaft keine Lösung sein. Viel Erfolg und viele Grüße
  19. Matt

    Shims

    Moin Felix, ich habe demnächst ein ähnliches Problem, würde mir dafür aber keinen kompletten Kasten kaufen wollen. Mein Tipp: erst messen und die dann erforderlichen Stärken z.B, bei Jochen oder Eddy anfragen im Tausch. Viele Grüße
  20. Matt

    Keihin versus Mikuni

    Hallöchen in die Runde, das ist ein spannendes Thema, aber IMHO gibt es am "Ende des Tages" nur halbwegs verlässliche Ergebnisse nach Leistungsprüfstandstests. Also gleiches Mopped mit verschiedenen Vergaserbatterien bestückt. Ein Liter weniger Verbrauch bei identischen Abgaswerten dürfte ja auch weniger Leistung bedeuten? Mikuni und Keihin sind m.E. beide Hersteller hochwertiger Vergaser. Bei den früheren SoS Rennen mit 500er Motoren wurde wohl der 40er Keihin Renn-Flachschieber gerne genommen. Kennt hier jemand im Forum noch Leute, die an den seinerzeitigen T300 Rennen teilgenommen haben und welche Vergaser bei diesen "Werksrennern" zum Einsatz kamen? Ich bin mit meinen überholten Mikunis zumindest wieder bestens zufrieden und die Speedy "schiebt genügend" und wieder wie neu (lange Arme garantiert, falls gewünscht ;). Ausprobieren klingt spannend, aber das ist vermutlich auch sehr kosten-, zeitintensiv. Ich selbst mag derzeit am liebsten 36er Dellortos mit Beschleunigerpumpe an einer klassischen Italienerin LM, aber das dürfte hier im Forum unerheblich sein. Viele Grüße
  21. Matt

    Ein trauriger Tag

    Moin, ich erinnere mich gerade an eine Konstruktion an meiner LM. Da wurde eine 38er Marzocchi eingebaut und an der unteren Gabelbrücke bei den Anschlägen ein Loch gebohrt und mit Gewinde versehen. Mit einer Schraube lässt sich dann der Lenkanschlag genau justieren. Bild kann ich erst Sonntag machen. Die Prüfanstalt hatte bei der Grundabnahme damit keine Probleme (gut, ist mittlerweile auch 25 Jahre her). Was bedeutet minimaler Abstand? 2mm oder 25mm :) Viele Grüße
  22. Matt

    Ein trauriger Tag

    Moin, der Lenkanschlag dient IMHO dazu, dass man sich die Finger nicht klemmt zwischen Lenker und Tank. Wenn also alles stimmig wieder hergerichtet ist und der Abstand Lenkerende zu Tank noch passt, sollte eine Prüfgesellschaft eigentlich nichts bemängeln. Wünsche weiterhin viel Erfolg !
  23. Moin Jochen, da hast Du schon einmal wieder ein T. spezifisches Kapitel Deines zukünftigen Buches (nennen wir es Kapitel 4.5.1) fast fertig :) Was da an Ventilmaterial verwendet wurde wissen vermutlich die BWLer bei T auch nicht, so IMHO. Ich habe einmal aus der "Bleibenzinzeit" Köpfe einer 76er LM MK1 auf sogen. Bleifreibenzin umbauen lassen. Da sind die Sitze und die Ventile neu gekommen und das funktioniert seit ca. 1998 sehr gut. Das ging dann aber auch durch die Hand eines sehr erfahrenen Guzzi Spezialisten ... ich frage mich gerade, warum T so etwas eigentlich Triviales nicht hinbekommen hat. Gut ausgebildete Motoreningenieure bei T haben das sicherlich seinerzeit vorgeschlagen. vg
  24. Moin, Du hast jetzt das volle Prüfprogramm aufgebaut und erprobt, was IMHO grundsätzlich gut ist. Wenn Du jetzt mit einem neuen Kompressionstester 8,5 Bar kalt auf allen Zylindern messen kannst, könntest Du ja auch noch einmal heiss prüfen. Theoretisch müssten dann über 10 Bar herauskommen, wenn motorseitig alles in Ordnung ist. Wenn das so zuverlässig gemessen werden kann stimme ich und vermutlich auch Jochen Deiner Einschätzung zu, dass die Vergaserbatterie oder ein anderes Problem in der generellen Luftzufuhr ein Problem darstellen könnte. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg bei der Problemanalyse, die anderen Forumsmitgliedern sicherlich auch weiterhelfen kann. Viele Grüße
  25. Moin, das Zitat von Jochen könnte aus einer Bedienungsanleitung eines Druckverlustprüfgeräts stammen. Hier wäre z.B. so ein Tester mit zwei Manometern grob erklärt https://www.oldtimer-markt.de/druckverlust Ich bin aber der Auffassung, dass es mit deiner Methode auch erste Aufschlüsse darüber geben könnte, wohin das Gemisch aus Atemluft und den raffinierten Übrigbleibseln urzeitlicher Pflanzen denn "entfleucht". 7 Bar gemessen sind möglicherweise gerade noch tolerabel, um etwas entzünden zu können, wenn der Rest (Steuergerät, Pick-Up, Vergaser, Abwesenheit von Fremdluft u.v.m) denn optimal stimmt. Aber als solide Basis für eine finanzierbare "Reanimation" sind 7 Bar Kompression m.E. sicherlich nicht empfehlbar (sofern richtig gemessen wurde). IMHO und viel Erfolg!
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